Urlaub für den Backofen

12 Jan

Tataaaa! Hier kommt das erste Rezept.🙂
Ich finde, nach Weihnachtsgans, Plätzchen, Stollen & Co hat auch der Backofen mal eine Pause verdient. Deshalb habe ich für euch ein sehr leckeres Kuchenrezept, für das man nur einen Kühlschrank (oder z.Z. auch einen Balkon) benötigt. Für alle, die jetzt denken, ach, nee, diese Bröselböden kenne ich schon, die werden nie was (ja, ich gehöre auch dazu) – dieser hier ist anders und gelingt euch bestimmt! Außerdem ist in diesem Schoko-Himbeer-Karamell-Cheesecake einfach alles, was gut schmeckt.

Ihr braucht:

Boden &  Karamell:
200 g Butterkekse (Vollkorn am besten)
100g Zartbitter-Kuvertüre
90 g Butter (weich)
100g Zucker
50 ml Schlagsahne

Belag:
400g Himbeeren (TK eignet sich sehr gut)
300g Frischkäse
100g Creme fraiche
3 EL Zucker
2 Blatt weiße Gelatine
200 ml Schlagsahne

Deko:
Zartbitter-Kuvertüre

1. Kuvertüre langsam schmelzen (in zwei Pralinenkursen habe ich hauptsächlich das langsame und auf keinen Fall zu warme schmelzen von Kuvertüre gelernt – so wird die Schoki nicht grau oder klumpig. Also lieber ein bisschen Zeit lassen.). Kekse zerkrümeln, am besten geht das mit dem Mahlaufsatz vom Pürierstab/der Küchenmaschine, man kann sich aber auch mit Gefrierbeutel und Nudelholz behelfen. Kuvertüre mit 60 g Butter und Keksen vermischen und in eine mit Backpapier ausgelegte Springform drücken, das geht am besten mit dem Kartoffelstamper (ja, wirklich). Andernfalls eine Winkelpalette oder einen großen Löffel nehmen. Ab damit in den Kühlschrank, bis der Rest fertig ist.

2. Das Karamell: ich muss zugeben, dass ich für diesen Kuchen die erste Ladung Karamell gleich mal in den Müll gekippt habe. Das hatte nix mehr von Daim, sondern hat eher an Grillkohle erinnert😦. Also mein Tipp an euch: den Zucker gaaaaanz langsam (ja, noch langsamer als bei der Schoki) schmelzen lassen. Dann vom Herd ziehen, die restliche Butter und die Sahne dazu. Wenn Butter und Sahne zu kalt waren, mag das der Zucker nicht und wird eventuell hart. Das lässt sich durch aufkochen wieder rückgängig machen. Dann den Karamell abkühlen lassen, bis er zähflüssig ist und spiralförmig auf dem Boden verteilen.

3. Himbeeren drauf.

4. Nun kommt der Belag: Gelatine in kaltem Wasser einweichen, Sahne steif schlagen. Frischkäse, Creme fraiche und Zucker glatt rühren, 4 EL davon mit der Gelatine verrühren und erwärmen, bis sich sich die Gelatine aufgelöst hat, dann unter die restliche Frischkäse-Masse geben. Sahne unterheben und das Ganze auf den Himbeeren verteilen. Mind. 3 Stunden kalt stellen.

5. Von der Kuvertüre feine Späne abhobeln (das geht am besten mit einem Sparschäler) und auf dem Kuchen verteilen.

6. Schmecken lassen!🙂

4 Antworten to “Urlaub für den Backofen”

  1. Marion Januar 12, 2012 um 7:03 pm #

    Wie schön, dass der Blog jetzt fertig ist! Freue mich schon auf weitere Posts mit vielen leckeren Sachen und schönen Fotos. Und vielleicht gibts ja auch mal was Gebasteltes?😉

  2. Kathrin Januar 12, 2012 um 8:27 pm #

    Der Kuchen sieht sehr lecker aus! Und ich finde es praktisch, dass man ihn nicht backen muss…

  3. Antonio Zava Zavagli Januar 12, 2012 um 11:00 pm #

    PRIMAAAAAA🙂

  4. Franzi Januar 13, 2012 um 9:46 am #

    Der sieht nicht nur lecker aus, der ist auch super. Genauso wie der ganze Blog. Sehr sehr schön – ich freue mich schon auf meeeeeeeeehr!

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: