Archiv | Februar, 2012

Die Macarons-Lüge

28 Feb

So, nun gibt es noch das Macarons-Rezept vom französischen Nachmittag bei Sabine. Geschmacklich waren sie sehr lecker, aber optisch… sehr weit weg vom Backbuch-Bild. Als ich das letzte Mal Schoko-Macarons gemacht habe, sahen die zwar ganz nett aus (zwar auch nicht wirklich so wie im Backbuch, aber doch besser als die Macarons a la rose) und haben etwa eine Stunde lang auch ganz gut geschmeckt, dann wurden sie aber total weich… Ich persönlich kenne auch niemanden, der schon mal richtig leckere und optisch schöne Macarons hinbekommen hat. Da frage ich mich, geht das überhaupt? Oder ist das so wie mit der Existenz von Bielefeld? 😉
Sabine fühlt sich jedenfalls herausgefordert und nachdem wir potentielle Fehler schon mal erörtert haben, will sie es nochmal versuchen. Ich weise euch im Rezept auch schon mal drauf hin… und wünsche: Gutes Gelingen!!!! 🙂

Ihr braucht für ca. 40 Stück:

Macarons:
180 g gemahlene Mandeln (geschälte – ich glaube, unser erster Fehler war, dass wir ungeschälte genommen haben)
200 g Zucker
4 Eiweiß
20 ml Rosenwasser
150 g Puderzucker
etwa 10 aufgetaute TK-Himbeeren (wir wollten auf die rote Lebensmittelfarbe verzichten… evtl. Fehler Nummer 2)

Buttercreme:
200 g weiche Butter
200 g Puderzucker
2 Eier
20 ml Rosenwasser
etwa 10 aufgetaute TK-Himberren (… s.o.)

So lang dauert’s: Alles in allem ca. 1,5 Stunden.

So geht’s:

1. Die Mandeln nochmals mahlen, damit sie ganz fein werden (hielten wir für überflüssig – Fehler Nummer 3?!). Mit Zucker, 2 Eiweiß und dem Rosenwasser verrühren. Die Himbeeren passieren und dazugeben, bis der Teig rosa ist.

2. Den Puderzucker mit 50 ml Wasser aufkochen und kurz köcheln lassen, bis ein Sirup entsteht. Abkühlen lassen. Die restlichen 2 Eiweiß steif schlagen und den Sirup einarbeiten (da haben wir das Rezept nicht zu Ende gelesen gehabt… und der Sirup war schon unter den Mandeln… Fehler Nummer 4… seufz… :-|). Das Ganze unter die Mandelmasse heben.

3. Falls möglich (war bei uns nicht der Fall, da zu flüssig): Teig in eine Spritztülle mit Loch füllen und ca. 80 große Tupfen auf mit Backpapier ausgelegte Bleche spritzen. Ansonsten mit Löffeln behelfen. Bei 180 Grad ca. 10 min backen (aufpassen, sind schnell verbrannt!).

4. Während die Macarons backen und auskühlen, geht’s an die Buttercreme: Als erstes die Butter schaumig schlagen. Aus dem Puderzucker und 60 ml Wasser wie oben einen Sirup kochen. Die Eier schaumig schlagen, den Sirup einarbeiten. Mit Butter, Rosenwasser und wie oben passierten Himbeeren zu einer Creme verrühren.

5. Die Macarons mit Buttercreme bestreichen und zusammen setzen.

6. Schnell schmecken lassen 🙂 (dann muss man sie nicht so lange anschauen…).

P.S.: Habe mir das Patisserie-Buch nun auch trotzdem gekauft. Es gibt nun also öfter was französisches…

31.12.2011, 22.30 Uhr

26 Feb

Bevor es die noch versprochenen Rezepte für Birnenkuchen und Macarons gibt, muss ich zunächst – solange es noch gute Orangen gibt – den Abschluss unseres Silvester-Dinners posten.  Nach einem Räucherlachs-Tartar an Salat, einem Steinpilz-Champignon-Süppchen und Tagliatelle mit Streifen vom Rinderfilet, Radicchio und Walnüssen (ich habe zwar gerade gegessen, aber wenn ich das so lese, bekomme ich wieder Hunger… 😉 ) gab es natürlich noch ein Dolci. Und zwar ein Schoko-Orangen-Mousse auf einem Blutorangen-Ragout. Das war perfekt zum vorbereiten – wenn die Gäste da sind, muss man nämlich nur noch anrichten. Und ich fand die Kombination aus reichhaltiger Mousse und den frischen Orangen sehr stimmig. Die Gäste anscheinend auch – es ist zumindest nichts übrig geblieben :-).

Ihr braucht für vier Personen:

150 g Zartbitter-Kuvertüre
250 g Sahne
1 Ei
2 EL Orangenlikör
2 EL Zucker
6 Bio-Blutorangen
200 ml Blutorangen-Saft
1/2 TL Agar Agar

So lang dauert’s: etwa 40 min + mind. 3 Stunden Kühlzeit

So geht’s:

1. Die Kuvertüre im Wasserbad gaaaanz langsam schmelzen und dann ein wenig abkühlen lassen.

2. Von einer Blutorange die Schale fein abreiben.

3 Die Sahne steif schlagen.

4. Das Ei kurz schaumig schlagen, die Kuvertüre darunter rühren. Orangenlikör und -schale dazu geben. Die Sahne unterheben. Die Mousse für mind. 3 Stunden kühl stellen.

5. Die Blutorangen filetieren.

6. In einem Topf den Zucker karamellisieren lassen. Mit dem Blutorangen-Saft ablöschen, das Agar Agar dazugeben und einmal kurz aufkochen.  Den Herd ausschalten, den Saft aber noch 10 min auf der heißen Herdplatte ohne Deckel stehen lassen. Dann die Filets dazu geben und im Kühlschrank abkühlen lassen (der Saft wird dann zu einer zähflüssigen Soße).

7. Die Mousse mit dem Blutorangen-Ragout anrichten.

8. Schmecken lassen! 🙂

FREItag

24 Feb

Heute hatte ich einen sehr netten Tag – ich muss Resturlaub abbauen und somit ist der Freitag seinem Namen endlich mal gerecht geworden ;-). Also habe ich erstmal gemütlich ausgeschlafen. Und nachdem ich heute Nachmittag Besuch von meinen Freundinnen Sandra und Verena bekommen habe, habe ich auch noch gebacken. Wir waren zwar primär mit Basteln beschäftigt, aber eine Kuchenpause muss natürlich auch sein. Es gab einen leckeren Rührkuchen mit Apfelstückchen und Rosinen. Und dazu hat der Rest vom Walnußparfait (siehe Eintrag vom 29. Januar) perfekt gepasst :-).

Ihr braucht:

1oog Rosinen
5 EL Amaretto
125 g weiche Magarine
85 g Zucker
3 Eier
Salz
300 g Mehl
3 TL Backpulver
5 EL Milch
2 Äpfel
1/2 TL Zimtpulver
Puderzucker

So lang dauert’s: 30 min + ca. 40 min Backzeit

So geht’s:

1. Am besten schon ein paar Stunden vorher: Die Rosinen in 3 EL Amaretto einweichen.

2. Butter und Zucker verrühren, dann die Eier und 1 Prise Salz dazu. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und  zusammen mit den restlichen 2 EL Amaretto und und der Milch unter die Butter-Eier-Masse rühren, bis ein glatter Teig entsteht.

3. Die Äpfel schälen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden.  Zusammen mit dem Zimt und den abgetropften Rosinen unter den Teig heben. Ab in eine Kuchen- oder Guglhupfform damit.

4. Bei 180 Grad etwa 40 min backen, dann abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

5. Schmecken lassen :-).

Apres-midi francais

21 Feb

Gestern hatte ich einen wunderbar entspannenden Nachmittag bei meiner Freundin Sab… ine (eigentlich heißt sie Sabbl, aber sie wird lieber Sabine genannt  – nachdem ich wieder eingeladen werden möchte, nennen wir sie also hier mal Sabine ;-)). Sabine hat sich in Frankreich mal ein französisches Patisserie-Buch gekauft, dass es leider leider in keiner anderen Sprache gibt. Zum ersten Mal denke ich nun über die Anschaffung eines französischen Buchs nach… hätte ich nur mal ein bisschen besser aufgepasst im Französisch-Unterricht. Mmh. 😐
Aber wieder zu unserem Nachmittag: Wir haben ihn in der Küche verbracht und aus besagtem Patisserie-Buch Macarons a la rose und Madeleines gemacht. Die Macarons, ach, das wird ein eigener Eintrag (sie haben in jedem Fall Verbesserungspotential). Hier erstmal das Rezept für die köstlichen Madeleines, die auch genau so ausschauen wie im Buch :-)… zugegebenermaßen sind sie aber auch wirklich einfach.

Ihr braucht für ca. 20 Stück:

2 Eier
120 g Puderzucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
150 g Mehl
1 TL Backpulver
125 g  Butter

So lang dauert’s: 20 min + ca. 12 min Backzeit

So geht’s:

1. Die Eier mit dem Puderzucker, dem Vanillezucker und dem Salz schaumig schlagen.

2. Mehl und Backpulver mischen, unter die Eiermasse rühren.

3. Die Butter zerlassen, kurz abkühlen lassen und unter den Teig rühren. Ab in Madeleines-Formen damit (notfalls Muffins-Formen nehmen und nur zu einem Drittel füllen).

4. Bei 170 Grad 12 – 15 min backen.

5. Schmecken lassen :-).

… und auch die kleine Linni freute sich schon mal auf die Madeleines, die sie dann ein wenig zeitversetzt bekommen hat 😉

Chocolicious

19 Feb

Heute haben uns Franzi, meine Schwägerin, und ihr Freund Chris besucht. Wobei ‚uns‘ sich eher auf Ally, unser Kaninchen, bezieht, das wir von Franzi adoptiert haben ;-). Neben ausführlichen Streicheleinheiten für Ally gab es dolci für den Rest: einen Birnenkuchen und einen kleinen Schoko-Traum in Form von Cupcakes. Das Birnenkuchen-Rezept gibt es nächste Woche, hier erstmal das Rezept für die leckeren Cupcakes.

Ihr braucht für etwa 9 Stück:

Topping 1
200 g Schlagsahne
100 g Zartbitter-Kuvertüre
50 g Vollmilch-Kuvertüre

Küchlein
100 g Zartbitter-Kuvertüre
75 g Butter (weich)
75 g Zucker
2 Eier
250 g Mehl
1,5 TL Backpulver
150 g Buttermilch

Topping 2
30 g Zucker
100 g Zartbitter-Kuvertüre (möglichst noch dunkler als die für Küchlein und Topping 1)

So lang dauert’s: 45 min + 20 min Backzeit

So geht’s:

1. Als erstes das Topping 1 vorbereiten. Dazu die Schlagsahne aufkochen, vom Herd ziehen und die zwei Kuvertüren darin auflösen. Kurz draußen abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank damit.

2. Nun geht’s an die Küchlein: Papierförmchen in 9 Vertiefungen im Muffins-Blech geben. Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann die Eier dazu und unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und zusammen mit der Buttermilch dazugeben. Kurz verrühren, in die Förmchen geben und bei 180 Grad (Umluft 160 Grad) ca. 20 min backen. Abkühlen lassen.

3. Für das Topping 2 den Zucker mit 5 EL Wasser kurz aufkochen. Vom Herd ziehen und die Kuvertüre darin auflösen. Kurz bei Zimmertemperatur abkühlen lassen.

4. Die Schoko-Sahne für das Topping 1 aus dem Kühlschrank nehmen und ca. 2 min aufschlagen. Einen guten EL auf ein Küchlein geben und darüber den Schokoguss (Topping 2).

5. Kalt stellen bis zum: Schmecken lassen! 🙂

One apple a day…

16 Feb

… hat ja keiner gesagt, dass der Apfel nicht gebacken sein darf ;-).
Neben diversen Schokokuchen gehört dieser leckere Apfelkuchen definitiv zu meinen Lieblingskuchen. Er ist super saftig  und locker und ich muss meistens noch nicht mal einkaufen gehen, weil die ganzen Zutaten sowieso immer im Vorrat da sind.

Ihr braucht:

200 g weiche Margarine oder Butter
80 g Zucker
100 g Marzipanrohmasse
1 unbehandelte Zitrone
4 Eier
3 EL Amaretto
200 g Mehl
1 TL Backpulver
3 große Äpfel

So lang dauert’s: etwa 30 min + 45 min Backzeit

So geht’s:

1. Margarine/Butter mit Zucker schaumig schlagen. Das Marzipan in kleine Würfeln schneiden oder einfach Stückchen abreißen und unterrühren.

2. Zitrone heiß abwaschen und die Schale fein abreiben. Zur Butter-Marzipan-Masse geben und zusammen mit den Eiern unterrühren.

3. Mehl mit Backpulver mischen und zusammen mit dem Amaretto einrühren. Ein paar Minuten zu einer möglichst homogenen Masse verrühren (klappt nicht ganz, weil sich das Marzipan nicht komplett auflöst).

4. Ofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen.

5. Äpfel waschen, schälen und alle 4 Seiten runterschneiden. So bleibt nur der Apfelbutzen übrig, über den sich hungrige Kaninchen freuen ;-). Die Apfelstücke auf der runden Seite fächerförmig einschneiden. Äpfel auf dem Kuchen verteilen und ca. 45 min backen.

6. Kuchen abkühlen lassen. Und dann: schmecken lassen :-).

Happy Valentine!

14 Feb

Heute gibt’s ausnahmsweise mal nichts zum Essen, sondern was gebasteltes. Meine Hoffnung ist, dass ich damit endlich mal wieder eine Inkspire-Me Challenge gewinne. Die Challenge dieser Woche war einfach nur: Valentinstag. Also habe ich Herzstempel und -stanze rausgeholt und ein bisschen gewerkelt. Heraus kam das:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Drückt mir die Daumen! Mein Valentine hat sich auf jeden Fall gefreut. Und ich habe Blumen, Pralinen & köstlichste heiße Schokolade bekommen :-). Gehe nun mit meinen Geschenken spielen… 😉

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