Archive | März, 2012

Oster-Special: Rübli-Küchlein

30 Mrz

Man kann sie alternativ auch „Gesundheitsmuffins“ nennen – da ist Gemüse drin und Vollkornmehl und Nüsse ;-). Das Rezept habe ich von meinem Kollegen Stefan bekommen, ich habe es aber noch ein bisschen abgewandelt. Er hat die Mengen für 12 Küchlein angegeben, ich habe allerdings nur 9 herausbekommen… (nein, ich habe nur ganz wenig vom Teig genascht ;-)).

Ihr braucht für 9 Küchlein:

100 g Karotten
50 g Zucchini
120 g weiche Butter oder Magarine
80 g Zucker
2 Eier
ein paar Tropfen Bittermandelaroma
100 g Vollkornmehl (Dinkel oder Weizen)
1 TL Backpulver
100 g gemahlene Mandeln
25 g gehackte Pistazienkerne
2 EL Zitronensaft
Puderzucker

So lang dauert’s: 30 min + 20 min Backzeit + 20 min Abkühlzeit

So geht’s:

1. Die Karotten und Zucchini schälen und fein raspeln.

2. Die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen. Die Eigelbe mit Butter, Zucker und Mandelaroma schaumig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und darunter rühren.

3. Eiweiß mit Karotten, Zucchini, 10 g der Pistazienkerne und Mandeln unter den Teig heben. In 9 Muffinsförmchen füllen und im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad etwa 20 min backen.

4. Während die Küchlein abkühlen, den Zitronensaft mit soviel Puderzucker verrühren, dass ein zähflüssiger Guss entsteht. Gitterförmig auf den Küchlein verteilen und mit den restlichen Pistazien bestreuen.

5. Schmecken lassen :-).

Oster-Special: Orangentrüffel-Eier

27 Mrz

Hier kommt die zweite Variante meiner Schoko-Eier: Vollmilch-Eier gefüllt mit einer leckeren Ganache aus dunkler Schoki und Orangenlikör.

Ihr braucht für ca. 15 Eier:

25 g Sahne
75 g Zartbitter Kuvertüre
30 g weiche Butter
10 ml Orangenlikör
15 Vollmilch-Hohlkörper in Ei-Form (z.B. von pralinenwerkzeug)
zum überziehen: 40 g Vollmilch Kuvertüre + 40 g Zartbitter Kuvertüre
1-2 EL Kakaopulver

So lang dauert’s: 45 min + 3 x 60 min Kühlzeit

So geht’s:

1. Die Sahne kurz aufkochen lassen und dann den Topf vom Herd ziehen. Die gehackte Zartbitter-Kuvertüre einrühren und schmelzen lassen. Für etwa 1 Stunde kalt stellen.

2. Die Butter und den Orangenlikör zur Schokomasse geben und das Ganze etwa 2 min. lang aufschlagen. Dann die Ganache mit Hilfe einer Spritztülle in die Hohlkörper füllen. Im Kühlschrank nochmals 1 Stunde kalt stellen.

3. Die Vollmilch und Zartbitter Kuvertüre zum überziehen wie hier beschrieben schmelzen lassen. Die Eier mit einem Tupfer Kuvertüre verschließen und dann das ganze Ei durch die Kuvertüre ziehen. Mit etwas Kakaopulver bestreuen und im Kühlschrank mind. 1 Stunde fest werden lassen.

4. Verschenken oder selber schmecken lassen :-).

Und hier sind nicht nur die Eier selbst gemacht: Das hübsche Beutelchen ist aus Tilda-Stoff und wurde von meiner Freundin Irene genäht. 🙂

Oster-Special: Knuspernougat-Eier

25 Mrz

Nur noch zwei Wochen bis Ostern!! Das schreit natürlich nach den ersten Oster-Dolci. Und was gehört unbedingt zu Ostern? Richtig, Schoko-Eier. Insgesamt gibt es vier Varianten, hier kommt die erste: Vollmilch-Eier, gefüllt mit einer Nougat-Schokomasse und knusprigen Kakaonibs.

Ihr braucht für ca. 15 Eier:

125 g Giandujanougat (z.B. von Zotter)
50 g Zartbitter Kuvertüre
30 g Kakaonibs
15 Vollmilch-Hohlkörper in Ei-Form (z.B. von pralinenwerkzeug)
zum überziehen: 40 g Vollmilch + 40g Zartbitter Kuvertüre

So lang dauert’s: 45 min + 2 x 60 min Kühlzeit

So geht’s:

1. Den Nougat und die dunkle Kuvertüre wie hier beschrieben schmelzen lassen. Die Kakaonibs kurz anrösten und 25 g davon unter die Nougatmasse rühren. Mit Hilfe eines Espressolöffels (geht aufgrund der Kakaonibs einfacher als mit einer Spritztülle) in die Ei-Hohlkörper füllen. Für mind. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

2. Die Kuvertüre zum überziehen wie unter 1. beschrieben schmelzen lassen. Die Eier durch die Kuvertüre ziehen. Mit den restlichen Kakaonibs bestreuen und im Kühlschrank mind. 1 Stunde fest werden lassen.

3. Verschenken oder selber schmecken lassen :-).

Snickers-Cookies

22 Mrz

Heute habe ich schon um viertel vor fünf zum arbeiten aufgehört – super war das, dann hat man noch richtig Zeit am Abend. Zum Beispiel um aus vier Snickers, die noch im Vorratsschrank rumliegen, was leckeres zu zaubern. Die Wahl fiel auf: Cookies. Es ging wirklich schnell, die kriegt man auch noch hin, wenn man erst um sechs aus dem Büro geht. Und sie sind super-lecker und auch toll als Geschenk!

Ihr braucht:

150 g Zartbitter Kuvertüre
50 g weiche Butter
75 g Erdnussbutter (crunchy)
75 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei (groß)
200 g Mehl
1 TL Backpulver
4 Snickers (à 50 g)
So lang dauert’s: 20 min + 10 min Backzeit

So geht’s:

1. Die Kuvertüre im Wasserbad langsam schmelzen lassen. Richtig temperiert muss sie nicht werden, da wir sie nicht zum glasieren brauchen, sie also nicht glänzen muss. Sie sollte aber trotzdem nicht zu heiß werden.

2. Die Snickers grob hacken.

3. Butter, Erdnussbutter, Zucker und Salz schaumig rühren, dann das Ei und danach die Schokolade unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und darunter rühren. Dann 2/3 der gehackten Snickers darunter heben.

4. Aus dem Teig kleine Cookies formen (nicht zu flach – die gehen noch auseinander). Das geht am besten mit den Händen. Das noch übrige Drittel der Snickers auf den Cookies verteilen und bei 175 Grad (Umluft 150 Grad) im vorgeheizten Ofen 10 min backen.

5. Abkühlen lassen und dann: schmecken lassen :-).

Luftiges Vergnügen

18 Mrz

Nein, ich rede nicht von einer Dachterrassenparty oder flatterigen Sommerkleidchen… ;-). Sondern von leckeren Windbeuteln. Obwohl da viel Sahne drin ist, können die kalorienmäßig gar nicht sooo schlimm sein, weil die fast nur aus Luft bestehen. Habe sie zusammen mit meiner Freundin Astrid gebacken und wir haben gleich zwei Sorten gemacht: mit Preiselbeerkompott (hatte ich noch vom Apfelschmarrn übrig)

und mit Erdbeeren.

Ich hab mich so über die ersten Erdbeeren gefreut, dass ich nur diese Variante gegessen habe. Aber da die Windbeutel nicht süß sind, ist glaub ich die Preiselbeerkompott-Variante die bessere.

Ihr braucht für 10 Windbeutel:

80 g Butter
1 EL Zucker
1 Prise Salz
150g Mehl
4 Eier
1 TL Backpulver
400 g Sahne
eine Handvoll Erdbeeren
Preiselbeerkompott (oder ein anderes Kompott)
Puderzucker

So lang dauert’s: 30 min + 35 min Backzeit

So geht’s:

1. Die Butter in Stückchen schneiden. Zusammen mit 250 ml Wasser, dem Zucker und dem Salz einmal kurz aufkochen. Dann den Topf vom Herd ziehen, das Mehl dazu geben und unterrühren. Den Topf bei kleiner Hitze wieder auf den Herd stellen und den Teig etwa 10 min lang „brennen“, d.h. im warmen Topf rühren, bis ein relativ fester Kloß entsteht. Den Teig in eine Schüssel geben, 10 min abkühlen lassen und dann die Eier und das Backpulver darunter rühren.

2. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Aus dem Teig etwa 10 Häufchen auf das Backblech setzen (mit viel Abstand – die gehen nämlich mal richtig auf). Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Umluft 160 Grad) etwa 35 min backen. Achtung: in den ersten 20 min auf keinen Fall den Backofen aufmachen, sonst fallen die Windbeutel zusammen. Dann die Windbeutel kurz abkühlen lassen und in der Mitte durchschneiden.

3. Die Sahne steif schlagen und auf die Windbeutel verteilen. Die Erdbeeren fächerförmig aufschneiden und auf der Hälfte der Windbeutel verteilen. Auf der anderen Hälfte Windbeutel je etwa 2 EL Kompott verteilen. Reichlich Puderzucker über die Windbeutel geben (sie sind wirklich nicht süß).

4. Schmecken lassen :-).

Riegel-Glück

16 Mrz

Heute gibt’s mal wieder nichts zum selber machen, sondern was zum selber kaufen :-). Finde die Praline-Riegel von neuhaus auch wirklich ganz ganz toll! Schmecken so gut wie eine Praline, sind perfekt zum mitnehmen und man muss nicht gleich eine ganze Pralinenpackung aufmachen. Ich mag an sich ja lieber dunkle Schokolade, aber hier haben es mir auch die Sorten Milk Chocolate Feuilletine (mit crunchy Waffelstückchen) und Milk Chocolate Speculoos (mit Spekulatiusstückchen – jaaa, geht auch außerhalb des Dezembers ;-)) angetan. Und für 2 Euro das Stück wirklich ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Die Riegel auf dem Foto wurden verschenkt… seufz. Aber morgen ist ja Samstag, da kann man wieder schön Schoko shoppen gehen. In diesem Sinne: Ein schönes Wochenende! 🙂

(Apfel)Schmarrn

14 Mrz

Ich bin sehr Kaiserschmarrn-kritisch. Aber ich mag es einfach nicht, wenn der fluffige Teig, falls er überhaupt fluffig ist und nicht total schwer, von irgendwas karamellisiertem erschlagen wird oder noch schlimmer, wenn das Kompott über den halben Kaiserschmarrn verteilt wird und alles matschig wird. Des is dann wirklich a Schmarrn ;-).
Da mache ich ihn lieber selber. Hier in der Abwandlung als Apfelschmarrn, als rosinenfreie Alternative für Marion :-).

Ihr braucht für zwei Personen:

2 Eier
1 EL Zucker
150 g Mehl
300 ml Milch
1 Apfel
2 EL gehackte Mandeln (kurz angeröstet)
Puderzucker
Preiselbeerkompott (oder ein anderes Kompott)

So lang dauert’s: etwa eine halbe Stunde

So geht’s:

1. Die Eier trennen, die Eiweiße steif schlagen, die Eigelbe mit dem Zucker schaumig schlagen. Mehl und Milch zur Eigelb-Zucker-Masse, gut verrühren. Dann den Eischnee unterheben.

2. Den Apfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und die Viertel in ca. 1 cm dicke Scheibchen schneiden.

3. Eine beschichtete Pfanne erhitzen (mittlere Hitze). Die Hälfte des Teiges einfüllen und ca. 5 min backen lassen. Wenden, mit zwei Kochlöffeln o.ä. in Stücke reißen. Die Apfelstückchen dazu und weitere 5 min. backen lassen.

4. Den Apfelschmarrn auf einem  Teller anrichten, mit Puderzucker bestäuben und die Mandeln darüber verteilen. Mit dem Kompott servieren.

5. Schmecken lassen :-).

%d Bloggern gefällt das: