Archive | April, 2012

Einer?! Tausend!!!

29 Apr

Nein, ich spreche nicht vom Witz vom kleinen Geisterfahrer ;-). Sondern vom Nachtisch eines französischen Menus, das wir gestern für Gäste gekocht haben. Dieser heißt nämlich „Mille crepes“, wobei Mille ein wenig übertrieben ist. Aber ein paar Schichten sind es schon geworden. Meine Variante war ein Schoko-Orange-Mille-Crepes (wobei der Orange-Teil nur ganz dezent zu schmecken ist). Ich war jedenfalls sehr begeistert, ich liebe Crepes, ich liebe Schokolade und dann kann man die „Mille crepes“ auch noch so gut vorbereiten, dass man nicht mehr nach dem Essen in der Küche stehen und Crepes ausbacken muss! Deshalb: unbedingt empfehlenswert.


Das Crepes-Rezept ist tatsächlich noch aus meinem Französisch-Schulbuch der 8. Klasse :-). Aber ein besseres habe ich nie mehr gefunden…
Das Allerbeste war: Bin seit Freitag stolze Besitzerin der Kenwood Cooking Chef Major. Juhu! Juhuuuuuuuu!!! 🙂 Und konnte ihn hiermit sehr gut ausprobieren :-).

Ihr braucht für 8-10 Stücke:

250 g Mehl
2 EL Zucker
500 ml Milch
4 Eier
1 Prise Salz
50 g Butter + Butter zum ausbacken
5 EL Orangenlikör

300 g Zartbitterkuvertüre, gehackt (ich habe 200 g milde Zartbitterkuvertüre und 100 g richtig dunkle genommen)
200g Sahne
4 EL Orangenlikör
100 g weiche Butter
Kakaopulver

So lang dauert’s: etwa 1 Stunde plus mind. 1 Stunde Kühlzeit

So geht’s:

1. Für den Teig Mehl, Zucker, Milch, Eier und Salz gut miteinander verrühren. Die Butter bei wenig Hitze schmelzen lassen und mit dem Orangenlikör unter den Teig rühren. Eine beschichtete Pfanne mit Durchmesser etwa 20 cm stark erhitzen, ein Stückchen Butter hineingeben und dann soviel Teig, dass der Pfannenboden gerade bedeckt ist. Warten, bis der Crepe ein wenig angebacken ist, dann wenden, fertig ausbacken und auf einen Teller geben. So verfahren, bis der ganze Teig verbraucht ist.

2. Währenddessen für die Füllung die Kuvertüre in Sahne und Orangenlikör bei wenig Temperatur schmelzen lassen. Die Cooking Chef hat ein Induktionsfeld unter der Rührschüssel, so dass ich hier ganz bequem auf 32 Grad einstellen konnte und die Schoki wunderbar geschmolzen ist. Wenn die Masse homogen ist, die Butter unterrühren.

3. Jetzt geht’s an Schichten: Einen Crepe auf einen Teller legen, etwa 2 EL der Schokocreme darauf verteilen, nächsten Crepe drauf usw. Wenn alle Crepes verbraucht sind, die Ränder des Mille Crepes begradigen und das ganze mit dem Rest der Schokocreme überziehen (evtl. bleibt etwas übrig – in den Kühlschrank damit und am nächsten Wochenende auf der Semmel genießen, Blätterteig damit füllen oder heiße Schoko machen). Dann ab in den Kühlschrank damit und fest werden lassen. Etwa eine Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank nehmen, mit reichlich Kakaopulver bestäuben und dann anrichten.

4. Schmecken lassen Bon appetit :-).

Und hier noch ein Foto von der KCC :-):

Prinzenrolle deluxe

25 Apr

Das Regenwetter am Sonntag hatte ich dazu genutzt, mal wieder ein paar Kekse zu backen. Und wenn schon, dann mit richtig Kalorien :-). Bei uns im Büro kam man mal in einer langfristig angelegten Studie zu der Erkenntnis, dass die Prinzenrolle am Automaten das „beste“ Preis-Kalorien-Verhältnis hat… :-). Deswegen hole ich sie mir auch nur wenn es wirklich stressig ist oder es in der Kantine nix gescheites gab.

Ihr braucht für ca. 50 Stück:

250 g Mehl
125 g Puderzucker
1 Prise Salz
125 g Butter oder Magarine
1 Ei
130 g dunkle Kuvertüre
70 g Mandel- oder Haselnussnougat
3 EL Amaretto

So lang dauert’s: 50 min + 30 min Backzeit + 2 x 30 min Abkühlzeit

So geht’s:

1. Mehl, Puderzucker, Salz, Butter und Ei zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Für etwa 30 min in den Kühlschrank stellen.

2. Dann den Teig etwa 0,5 cm dick ausrollen und Kreise (oder Blumen oder Herzen oder…) ausstechen. Auf zwei mit Backpapier ausgelegten Backblechen verteilen und  im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad etwa 15 min backen. Unbedingt im Auge behalten! Dann etwa 30 min abkühlen lassen.

3. Für die Füllung die Kuvertüre und den Nougat im Wasserbad langsam schmelzen. Vom Herd nehmen und den Amaretto unterrühren. Je einen Keks mit der Füllung bestreichen und einen zweiten darauf setzen.

4. Schmecken lassen :-).

Nusskuchen mit Birnen & Preiselbeeren

21 Apr

Nach der Erdbeer-Rüge vom Franzomat habe ich mich wieder an einheimische Obstsorten gehalten 🙂 – auch wenn dieser Kuchen ein wenig nach einer Mischung aus Weihnachten & Linzer Torte schmeckt. Zum grauen Regenwetter gestern hat’s immerhin gepasst.

Ihr braucht für etwa 2/3 eines Backblechs:

300 g Butter oder Magarine
125 g Zucker
6 Eier
150 g gemahlene Haselnüsse
100 g gemahlene Mandeln
1 TL Zimt
150 g Mehl
1 TL Backpulver
5-6 Birnen
100 – 150 g Preiselbeerkompott
Puderzucker

So lang dauert’s: 30 min + etwa 50 min Backzeit

So geht’s:

1. Butter und Zucker schaumig schlagen. Die Eier nacheinander einzeln zugeben und unterrühren. Haselnüsse, Mandeln, Zimt, Mehl und Backpulver mischen und unter die Butter-Eier-Masse rühren.

2. Die Masse auf etwas 2/3 eines mit Backpapier ausgelegten Backblechs geben. Die Birnen schälen, vierteln, entkernen und den Teig damit belegen.  Die Preiselbeeren zwischen den Birnen verteilen.

3. Im vorgeheizten Ofen bei 190 Grad (Umluft 170 Grad) etwa 50 min backen (Stäbchenprobe!).

4. Abkühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und schmecken lassen :-).

Orangen-Erdbeer-Tiramisu

17 Apr

Nach den vielen Schokoladeneiern, -cremes und Kuchen der letzten Wochen hatte ich mal wieder richtig Lust auf einen frischen fluffigen Nachtisch mit Obst. Deshalb habe ich als Nachtisch eines italienischen Menüs, das ich Samstagabend für meine Freundinnen Karin & Tanja gekocht habe, ein fruchtiges Tiramisu gemacht. Damit es leicht bleibt nicht zu schwer wird (angesichts der Mengen an Mascarpone und Sahne wollte ich von leicht auch nicht mehr sprechen) und man Reste auch am nächsten Tag noch unbedenklich essen kann, habe ich eine Variante ohne Eier gewählt.
Und was soll ich sagen? Irene, das hier ist für dich ;-)*.

Ihr braucht für 6 Portionen:

etwa 30 Löffelbiskuits, am besten selbstgebacken
500 g Mascarpone
200 g Sahne
1 unbehandelte Zitrone
2 EL Zucker
10 EL Orangensaft
6 EL Orangenlikör
6 EL Orangenblütenwasser (kann auch durch Orangensaft ersetzt werden)
400 g Erdbeeren

So lang dauert’s: 30 min + mind. 1 h Kühlzeit

So geht’s:

1. Mascarpone und Sahne in einer Schüssel cremig rühren. Die Zitrone heiß abwaschen und die Schale fein abreiben. Dann die Zitrone auspressen und die Schale zusammen mit etwa 2 EL Zitronensaft und dem Zucker unter die Mascarponecreme rühren.

2. 250 g der Erdbeeren putzen und in kleine Würfel schneiden. Unter die Mascarponecreme heben.

4. Eine große oder 6 kleine Förmchen mit knapp der Hälfte der Biskuits auslegen. Orangensaft, -likör und Orangenblütenwasser vermischen. Die Hälfte dieser Mischung auf die Biskuits geben. Mit der Hälfte der Mascarponecreme bestreichen. Dann nochmal Biskuits drauf, diese tränken und den Rest der Mascarponecreme darauf geben. Mindestens eine Stunde in den Kühlschrank damit.

5. Kurz vor dem Servieren das Tiramisu mit den restlichen Erdbeeren und Biskuits dekorieren.

6. Schmecken lassen :-).

*Irene hat mal 5 Tage altes Tiramisu verzehrt  und danach 1-2 nicht sooo gute Tage gehabt ;-).

Zitronen-Konfitüre

14 Apr

Heute gibts mal ein dolci als Verfeinerung für was herzhaftes. Diese Zitronen-Konfitüre ist ganz schnell gemacht und gibt Antipasti und Salaten einen schönen Kick. Ich habe sie zum marinieren von Pilzen verwendet und zusammen mit Olivenöl, mediteranem Kräutersalz und Pfeffer eine Salatsoße damit gemacht. Sie ist bei mir ziemlich flüssig geblieben, was an dem abgelaufenem Gelierzucker liegen kann :-|. Aber da man sie sowieso nicht als Brotaufstrich verwendet, ist das kein Problem.

 

Ihr braucht für etwa 200 g:

3 Zitronen
5 g frisch geriebener Ingwer
1 Kardamomkapsel, leicht angedrückt
2 EL Honig
1 EL Limoncello
50 g Super-Gelierzucker (3:1)

So lang dauert’s: 20 min

So geht’s:

1. Die Zitronen filetieren, dabei den Saft auffangen. Zitronenfilets und -saft sollten etwa 150 g entsprechen.

2. Zusammen mit allen anderen Zutaten kurz aufkochen. In ein heiß ausgespültes Einmachglas füllen und abkühlen lassen.

3. Besser nicht pur schmecken lassen, sondern wie oben beschrieben weiter verarbeiten ;-).

Schoko-Dessert

11 Apr

Letzte Woche waren wir zum Raclette-Essen bei meiner lieben Kollegin Una eingeladen und ich habe natürlich für den Nachtisch gesorgt. Da es nach dem Raclette nicht zu schwer sein sollte, habe ich mich für dieses fluffige Mousse entschieden. Das Besondere: am Boden des Gläschens warten Amarettini und fruchtige Himbeeren!

Ihr braucht für 6 Portionen:

etwa 60 Amarettini
200 g Tiefkühlhimbeeren
einige frische Himbeeren für die Deko
6 EL Amaretto
150 g dunkle Kuvertüre
2 EL Zucker
3 Eier
400 g Sahne

So lang dauert’s: 20 min + mind. 3 h Kühlzeit

So geht’s:

1. 6 Amarettini für die Deko beiseite legen. Den Rest grob zerbröseln und auf 6 Gläser verteilen. Je 1 EL Amaretto darauf. Die TK-Himbeeren auf den Amarettinis verteilen.

2. Für die Mousse die Kuvertüre langsam im Wasserbad schmelzen und dann kurz abkühlen lassen. Währenddessen erst die Sahne steif schlagen und getrennt die Eier mit dem Zucker schaumig rühren. Die geschmolzene Kuvertüre unter die Eiermasse rühren. Dann die Sahne unterheben und die Mousse auf die 6 Gläser verteilen. Mindestens 3 Stunden kühl stellen.

3. Die Gläser kurz vor dem Servieren mit den restlichen Amarettini und den frischen Himbeeren dekorieren.

4. Schmecken lassen :-).

Oster-Special: Schoko-Eierlikör-Küchlein + das Frage-Foto-Wochenende

8 Apr

Schade, jetzt ist Ostern schon wieder fast vorbei. Dabei war ich grad so schön im Eier-Fieber :-). Vor Jahren habe ich mir auch mal sehr nette Oster-Förmchen gekauft, ich muss gestehen, dass ich diese erst beim letzten Umzug wieder gefunden habe, aber diesmal kamen sie wieder zum Einsatz. Ich habe sie mit einem leckeren Rührteig mit Eierlikör und Schokostückchen befüllt und dann mit Schokolade überzogen. Das Rezept stammt aus den aktuellen Schokoladenseiten von Lindt.
Da ich zur Deko eine hellere Schokolade brauchte, aber weiße Schokolade nicht so gerne mag, habe ich mir eine Mandel-Glasur im Supermarkt gekauft. Noch nie vorher gesehen, war aber echt lecker…
Und so sah das Gesamtkunstwerk (mit Schokoeiern und Egg-Cake-Pops) für den sonntäglichen Osterbrunch aus:

Ihr braucht für vier Förmchen (Gesamtvolumen etwa eine halbe Kuchenform):

100 g Zartbitter-Kuvertüre
150 g weiche Butter oder Magarine
75 g Puderzucker
2 große Eier
150 g Mehl
150 ml Eierlikör

für die Glasur:
10og Zartbitter-Kuvertüre
70 ml Sahne
20 g Butter
30 g Zucker
wenig weiße Kuvertüre (oder Mandel-Glasur, s.o.)

So lang dauert’s: 45 min + 20 min Backzeit + mind. 3 h Kühlzeit

So geht’s:

1. Die Zartbitter-Kuvertüre grob hacken. Butter, Puderzucker und Eier cremig rühren. Das Mehl mit Backpulver mischen und zusammen mit dem Eierlikör unter die Butter-Eier-Masse rühren. Die gehackte Kuvertüre unterheben. Die Förmchen fetten und mehlen und mit dem Teig befüllen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 20 min backen (Stäbchenprobe!). Auskühlen lassen.

2. Für die Glasur wieder die Kuvertüre grob hacken. Die Sahne und die Butter kurz aufkochen, den Topf vom Herd ziehen und die gehackte Kuvertüre darin unter Rühren schmelzen lassen. Kurz abkühlen lassen. 40 ml Wasser mit dem Zucker aufkochen und ebenfalls kurz abkühlen lassen. Mit einem Schneebesen unter die Schokomasse rühren bis ein zähflüssiger Guss entstanden ist. Die Küchlein damit beziehen und mind. 1 Stunde fest werden lassen. Die weiße Kuvertüre oder Mandel-Glasur langsam im Wasserbad schmelzen und die Küchlein damit verzieren. Wieder mind. 1 Stunde fest werden lassen.

3. Schmecken lassen :-).

… und damit ist der Post diesmal aber nicht beendet. Denn: auf dem sehr netten Blog www.ohhhmhhh.de gibt es jeden Freitag den Frage-Foto-Freitag. Eine tolle Idee! Und über Ostern ist es sogar das Frage-Foto-Wochenende. Da ich diesmal mit viel dolci antworten konnte, habe ich mich endlich mal dazu aufgerafft mit zu machen. Und hier sind meine Antworten…

Der schönste Moment…?

(der erste Biss in die Ohren ist einfach immer der Beste…)

Das Leckerste?

siehe oben!

Nie wieder?

(dieser Vorsatz hält i.a. so um die drei Wochen ;-))

Dein Hase?

(begrüßt mich jeden Morgen wie ein junger Hund – inkl. Pfote geben und Hand abschlecken :-))

Eier?

(sind inzwischen auf der Hüfte zu finden, die wollte ich aber lieber nicht fotografieren ;-))

In diesem Sinne: Einen schönen Ostersonntag und viel Spaß beim Eier aufessen am Ostermontag!! 🙂

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