Archive | Mai, 2012

Macarons auf italienisch – Amaretti

25 Mai

Ein fieser Infekt hat mich Anfang der Woche erst mal lahmgelegt. Deshalb musste ich alle dolci-Pläne nach hinten verschieben, aber nachdem ich heute wirklich weder das Fernsehprogramm noch irgendwelche Zeitschriften mehr ertragen konnte, habe ich mich mal für ne halbe Stunde in die Küche gewagt. Diese Amaretti sind aber auch wirklich ganz schnell gemacht (v.a. wenn man eine gute Küchenmaschine hat). An die kann man sich auch als ungeübter Bäcker rantrauen! Im Gegensatz zu Macarons, die ja ähnlich schmecken, kann man nämlich gar nicht so viel falsch machen…

Außerdem brauche ich sie als Basis für eines der nächsten dolci – mehr wird noch nicht verraten ;-).

Ihr braucht:

2 Eiweiß
150 g Zucker + etwas zum bestreuen
175 g gemahlene Mandeln
1 Fläschchen Bittermandelaroma

So lang dauert’s: 15 min + 10 min Backzeit

So geht’s:

1. Die Eiweiße steif schlagen. Dann den Zucker einrieseln und so lange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

2. Die Mandeln und das Bittermandelaroma vorsichtig unter die Baisermasse heben. Mit Hilfe von zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen (Achtung: Die Amaretti gehen ganz schön stark auf, Abstand lassen und nicht zu große Häufchen machen). Die Häufchen mit ein wenig Zucker bestreuen.

3. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (Umluft) etwa 10 min backen.

4. Abkühlen lassen und dann schmecken lassen :-). (aber noch etwas für eines der nächsten Rezepte aufheben!)

Übrigens: wieder sind die hübschen Säckchen aus Tilda-Stoff und selbst genäht von meiner Freundin Irene… (sie wird in unserem zukünftigen Cafe auch für die Inneneinrichtung & Deko zuständig sein ;-)).

Rhabarber-Holunder-Konfitüre

20 Mai

Konfitüre selber machen ist so einfach, dass ich mich danach jedes Mal wieder frage, warum ich eigentlich welche kaufe. So auch heute – nachdem in weniger als einer dreiviertel Stunde die köstliche Rhabarber-Holunder-Konfitüre fertig war. Zugegebenermaßen hat mir der KCC (Kenwood Coocking Chef) sehr geholfen, da musste ich nichts mehr selbst klein schneiden…
Das Gute ist auch, dass man den Zuckergehalt selbst bestimmen kann. Ich nehme immer nur wenig, also den 3:1 Gelierzucker.

Ihr braucht für vier Gläser á ca. 500 ml Inhalt:

1,5 kg Rhabarber
150 ml Holunderblütensirup
500 g Gelierzucker 3:1
leere Einmachgläser

So lang dauert’s: 45 min

So geht’s:

1. Den Rhabarber putzen und in kleine Würfel schneiden (dann muss er auch nicht geschält werden, da er sowieso nicht faserig werden kann). Dabei sollten etwa 1,35 kg übrig bleiben. Zusammen mit dem Holunderblütensirup und dem Zucker in einen Topf geben, einmal aufkochen lassen und dann weitere fünf Minuten köcheln lassen.

2. Währenddessen die Gläser mit kochendem Wasser sterilisieren. Ich koche dafür immer Wasser in einem großen Topf auf, mache den Herd aus und lege alle Gläser und Deckel kurz hinein.

3. Von der Konfitüre nun den Schaum mit einer Schaumkelle abschöpfen. Die noch heiße Konfitüre in die Gläser füllen, ggf. auf den Kopf stellen (wenn der Verschluss nicht super-fest ist) und abkühlen lassen.

4. Spätestens am nächsten Morgen: schmecken lassen ;-).

Amarenakirsch-Schoko-Herzen

14 Mai

Am Freitag haben Zava-auf-dem-Bauernmarkt und Kathrin geheiratet. Natürlich gabs als Geschenk auch ein kleines dolci, passenderweise in Form von Herzpralinen, mit einer köstlichen Amarenakirsch-Schoko-Füllung. Amarenakirschen sind einfach IMMER lecker. Und in der Kombination mit Schoki unschlagbar…

Ihr braucht für ca. 60 Stück:

100 g Sahne
400 g dunkle Kuvertüre, gehackt
70 g Amarenakirschen + 70 ml Amarenakirschensirup
ca. 60 Herzpralinen-Hohlköper (z.B. von pralinenwerkzeug.de)
Kakaopulver

So lang dauert’s: etwa 60 min + 4 x 45 min Abkühlzeit

So geht’s:

1. Für die Füllung die Sahne mit dem Sirup aufkochen. Vom Herd ziehen und 200 g Kuvertüre darin schmelzen lassen. Die Amarenakirschen fein hacken und unterrühren. Etwa 45 min abkühlen lassen.

2. Dann mit Hilfe einer Spritztülle die Masse in den Hohlkörper verteilen. Wieder mind. 45 min abkühlen lassen, länger ist besser.

3. Die restliche Kuvertüre über einem Wasserbad oder bei 32 Grad auf dem Induktionsherd langsam schmelzen lassen. Die Herzen mit der Kuvertüre verschließen und wieder mind. 45 min abkühlen lassen.

4. Dann die ganzen Herzen durch die (ggf. nochmal geschmolzene) Kuvertüre ziehen, mit ein wenig Kakaopulver bestreuen und abkühlen lassen.

5. Verschenken oder selbst schmecken lassen :-).

Und weil ich es so schön finde, hier noch die selbstgebastelte Pralinenverpackung mit passender Karte & Geldkuvert:

Der Frage-Foto-Freitag

11 Mai

Heute gibt’s mal kein dolci, sondern wieder ein paar Antworten auf den Frage-Foto-Freitag von www.ohhhmhhh.de.

1. Dein Frühstück?

Da wir Besuch von Franzi haben, wollte ich eigentlich heute Morgen dieses leckere französische Hefegebäck machen, aber meine rudimentären Französisch-Kenntnisse haben gestern nicht ausgereicht, um zu begreifen, dass der Teig über Nacht gehen muss… na ja, gibt’s ihn morgen.

2. In deinem Briefkasten?

Die erste Post vom Kenwood-Cooking-Chef Club mit Rezepten!! 🙂

3. Dein Kleiderschrank?

Seit dem Einzug haben wir ein Kleiderschrank-Türen-Dilemma, das auf der To-Do-Liste immer mehr in den Hintergrund rutscht… aber so muss es wenigstens immer einigermaßen aufgeräumt sein.

4. Dein Haustier?

… versucht mit allen Mitteln hinter zum Lampen-Kabel zu kommen… 😉 (da hilft auch das Kissen zwischen Couch und Wand nix…)

5. An deinem Arm?

(ein Gast-Arm-Beitrag von Franzi)

Habt ein schönes sonniges Wochenende!

Rhabarber-Cupcakes

8 Mai

Hier nun das Rezept für die fruchtigen Muffins vom Mädels-Wochenende: köstliche Rhabarber-Cupcakes! Wie könnte es um diese Jahreszeit anders sein? Hier kommt der Rhabarber gleich zweimal vor, einmal im Teig und einmal als Topping. Ein Rezept aus meinem Lieblings-Cupcakes-Buch von Martha Stewart.

Und zu gleich ist dies mein Beitrag zur dieswöchigen Inkspire-Me-Challenge – bitte Daumen drücken! 😉

Ihr braucht für 10 Stück:

wieder am besten erstmal ein Cup-Maß
1,5 cups Mehl
1/2 TL Backpulver
Salz
60 g weiche Butter
2 x 1/2 cup Zucker
2 große Eier
1/2 cup saure Sahne
3 cups Rhabarber in kleinen Würfelchen
1/2 cup Wasser
300 g Sahne

So lang dauert’s: etwa 60 min

So geht’s:

1. Butter mit 1/2 cup Zucker schaumig rühren. Die Eier unterrühren. Mehl mit Backpulver und einer Prise Salz vermengen und zusammen mit der sauren Sahne unter die Butter-Eier-Masse rühren. Dann 2 cups Rhabarber darunter rühren. Den Teig auf 10 Muffinsförmchen verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad etwa 20 min backen.

2. Während der Backzeit das Topping vorbereiten: Dazu 1/2 cup Zucker mit 1/2 cup Wasser aufkochen bis der Zucker gelöst ist. Vom Herd ziehen und 1 cup Rhabarber dazu geben. Abkühlen lassen. Dann den Rhabarber heraus nehmen und den Sirup noch einmal aufkochen, bis er etwa auf die Hälfte reduziert ist. Dann wieder den Rhabarber dazu geben und abkühlen lassen.

3. Nachdem die Muffins abgekühlt sind die Sahne steif schlagen und auf den Muffins verteilen. Das Rhabarberkompott darüber, servieren und…

4… schmecken lassen! 🙂

Schoko-Erdnuss-Muffins

6 Mai

Dieses Wochenende war Mädels-Wochenende angesagt! Ich war mit meinen Freundinnen Astrid, Sandra und Verena am Chiemsee. Der Plan war ursprünglich mal ein Wander-Wochenende, aber wegen des Wetters haben wir gestern nur einen ausgedehnten Spaziergang gemacht und haben es uns den Rest des Tages gemütlich gemacht mit basteln, spielen, kochen, Film gucken und Muffins essen. Ich hatte zwei Sorten im Gepäck, was schokiges und was fruchtiges. Hier erst mal das Rezept für die ersteren – aus dem tollen „Martha Stewart’s Cupcakes“ Backbuch.

Ihr braucht für 8 Muffins:

erstmal am besten ein Cup-Maß
60 g + 125 g Butter
1/2 +1/3 cup Zucker
3/4 cup Erdnussbutter, crunchy
2/3 cup Mehl
1/2 TL Backpulver
Salz
170 g dunkle Schokolade oder Kuvertüre
1/3 cup Zucker
3 große Eier

So lang dauert’s: etwa 30 min

So geht’s:

1. Als erstes wird die Erdnussbutterfüllung zubereitet. Dazu 60 g Butter bei wenig Hitze schmelzen lassen. Vom Herd nehmen, die Erdnussbutter und 1/2 cup Zucker dazu geben und zu einer homogenen Masse verrühren. Abkühlen lassen (wichtig! Ich hatte das Ganze zu flüssig zum Teig gegeben und war dann erstmal mit Backofen putzen beschäftigt…) während der Teig gemacht wird.

2. Für den Teig125 Butter mit der Schokolade im Wasserbad oder bei 32 Grad auf dem Induktionsherd langsam schmelzen lassen. Kurz abkühlen lassen, dann 1/3 cup Zucker und die Eier unterrühren.

3. Mehl, Backpulver und eine Prise Salz verrühren. Zur Schokomasse geben und gut verrühren.

4. Die Hälfte des Teiges auf 8 Muffins-Formen verteilen. Dann die Hälfte der Erdnussbutterfüllung darüber. Das Ganze wiederholen und dann bei 180 Grad im vorgeheizten Ofen etwa 20-25 min backen.

5. Abkühlen lassen und dann: schmecken lassen! 🙂

Rhabarber-Pistazien-Gugls

2 Mai

Am Samstag hatte meine Freundin Marion Geburtstag und hat mit einer Kuchentafel am Sonntag gefeiert. Natürlich habe ich auch etwas beigesteuert. Passend zum Beginn der Rhabarber-Saison habe ich mir ein entsprechendes Rezept für meine kleine Gugl-Form überlegt.

Ihr braucht:

60 g Butter
30 g Puderzucker
70 g Rhabarber
abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
50 g Mehl
35 g Creme fraiche
15 g Pistazien

So lang dauert’s: 20 min + 15 min Backzeit

So geht’s:

1. Butter, Puderzucker und Eier schaumig rühren.

2. Den Rhabarber ganz klein würfeln, zusammen mit der Zitronenschale, dem Mehl, der Creme fraiche und den Pistazien zur Butter-Eier-Masse geben und gut unterrühren.

3. Den Teig auf die kleinen Gugl-Formen verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad etwa 15 min backen.

4. Abkühlen lassen und dann schmecken lassen :-).

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