Archive | Juni, 2012

Blaubeer-Zitronenquark-Körbchen

30 Jun

Das heiße Wetter schreit nach einem leichten dolci… deshalb hier ein Dessert ohne Schoki, ohne Sahne, ohne schwere Teige. Fast schon gesund… 😉

Ihr braucht für vier:

16 Wan Tan Teigblätter
2 EL flüssige Butter
Puderzucker

250 g Quark (Halbfettstufe)
1 EL Puderzucker
1 Bio-Zitrone

125 g Blaubeeren
2 EL Honig
1/2 Bio-Zitrone
1 EL Cassis-Likör
1 Prise gemahlene Nelken

So lang dauert’s: etwa 30 min

So geht’s:

1. Zuerst werden die Körbchen gemacht. Dazu eine Muffins-Form auf den Kopf stellen und je 4 Wan Tan Teigblätter über einer Muffin-Vertiefung mit flüssiger Butter und Puderzucker zu einem Körbchen „zusammenkleben“. Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad etwa 6 min backen. Abkühlen lassen.

2. Die Zitrone heiß abwaschen und die Schale fein abreiben. Dann die Zitrone auspressen und Zitronensaft- und schale mit dem Quark und dem Puderzucker gut verrühren.

3. Auch für die Blaubeeren die halbe Zitrone heiß abwaschen, die Schale fein abreiben und die Zitrone auspressen. Den Honig in einem Topf heiß werden lassen, mit Zitronensaft und Cassis ablöschen. Blaubeeren, Zitronenschale und Nelken dazu geben und 2 min köcheln lassen. Abkühlen lassen.

4. Je gut 1 EL Quark in ein Körbchen geben. Wieder gut 1 EL Blaubeermasse darauf geben und servieren.

5. Schmecken lassen :-).

very berry

27 Jun

… ist das Thema der Runde 2 von ‚Post aus meiner Küche‚. Das wiederum ist eine sehr nette Idee von drei dolci-begeisterten Bloggerinnen. Es gibt alle 2-3 Monate ein bestimmtes Thema, alle die mitmachen wollen melden sich an und dann werden Tauschpartner zugelost. Diese schicken sich dann gegenseitig etwas selbst fabriziertes, natürlich passend zum aktuellen Thema. Vorher wird fotografiert, auf dem eigenen blog veröffentlicht und den drei Mädels von der Post ein Foto geschickt, die dann alle Beiträge auf dem Post-aus-meiner-Küche-blog veröffentlichen. Wirklich eine super Idee und es macht total Spaß mit zu machen!

Meine Post besteht aus zweierlei Köstlichkeiten, der Himbeer-Limes-Konfitüre vom letzten Eintrag und leckeren Baumkuchen-Petit-Fours, die mit dieser Konfitüre gefüllt sind.

Und so sieht die gesamte Post aus meiner Küche aus:

Ihr braucht für etwa 25 Stück:

125 g weiche Butter
90 g Zucker
200 g Marzipanrohmasse
4 Eier
1 Prise Salz
80 g Mehl
etwa 100 g Himbeer-Limes-Konfitüre
150 g Puderzucker
etwa 5 Himbeeren
etwas Zitronensaft
Perlen, Herzchen, kandierte Blütenblätter o.ä. zum verzieren

So lang dauert’s: mit Verzieren etwa 40 min + mind. 2 Stunden Kühlzeit

So geht’s:

1. Zuerst die Butter mit 20 g Zucker und 75 g Marzipan schaumig rühren. Dann die Eier trennen und die Eiweiße mit 70 g Zucker und dem Salz steif schlagen. Die Eigelbe kurz unterrühren. Das Mehl unterheben und das Ganze vorsichtig unter die Butter-Marzipan-Masse rühren.

2. Den Teig auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche streichen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad etwa 8 min backen.

3. Die Böden auskühlen lassen und dann in der Mitte halbieren, so dass man vier Böden hat. Jeden Boden dünn mit der Himbeer-Limes-Konfitüre bestreichen und die Böden aufeinander setzen. 125 g Marzipan in der Größe eines Bodens ausrollen und auf den obersten Boden legen. Ab in den Kühlschrank damit und mind. 2 Stunden durchkühlen lassen.

4. Die geschichteten Böden dann beliebig in Quadrate schneiden oder Herzen/Kreise o.ä. ausstechen.

5. Die Himbeeren durch ein Sieb passieren und  mit dem Puderzucker verrühren. Etwas Zitronensaft dazu bis eine streichfähige Masse entsteht. Die einzelnen Petit-Fours damit überziehen und nach Belieben verzieren.

6. Gut trocknen lassen und dann ab in die Post oder: Schmecken lassen! 🙂

Himbeer-Limes-Konfitüre

25 Jun

Champagner-Frühstück war gestern, Himbeer-Limes-Frühstück ist heute!! 🙂 Na gut, es ist nur Himbeer-Limes-Konfitüre, aber die ist wirklich super lecker. Gar nicht schwer und was ganz besonderes. Und: man kann sie natürlich weiter verarbeiten. Das passiert im nächsten Artikel…

Ihr braucht für zwei Gläser a etwa 300 g :

etwa 550 g aufgetaute TK-Himbeeren (frische gehen auch)
2 Bio-Limetten
200 g Gelierzucker 3:1
50 ml Wodka

So lang dauert’s: etwa 30 min

So geht’s:

1. Die Himbeeren kurz mit dem Pürierstab pürieren und dann durch ein feines Sieb passieren, so dass alle Kerne draußen bleiben.

2. Die Limetten heiß abwaschen, die Schale fein abreiben und zu den passierten Himbeeren geben. Die Limetten dann schälen und filetieren, dabei den Saft auffangen. Limettenfilets und -saft unter die passierten Himbeeren rühren. Insgesamt solltet ihr nun etwa 550 g im Topf haben. Den Gelierzucker dazu und das Ganze sprudelnd aufkochen und dann auf geringer Hitzte 3 Minuten köcheln lassen.

3. Währenddessen die Gläser auskochen.

4. Den Schaum von der Konfitüre abschöpfen, den Wodka unterrühren und dann die Konfitüre in die Gläser abfüllen. Gläser für 10 min auf den Kopf stellen.

5. Warten bis zum nächsten Post oder gleich aufs Brot damit und: Schmecken lassen! 🙂

Erdbeer-Konfitüre mit Maracuja

21 Jun

Home, sweet home! Wir sind wieder in München und auf dem Heimweg von Italien haben wir am Stadtrand noch an einem Erdbeerfeld Halt gemacht (wir hatten ja erst etwa 8 Tüten voller Lebensmittel im Auto ;-)). Erdbeeren pur finde ich als Konfitüre irgendwie langweilig, deshalb habe ich meiner Konfitüre noch einen Maracuja-Touch gegeben (schmeckt wirklich nur als ganz leichte Note durch, also bitte keine Maracuja-Konfitüre erwarten falls ihr das Rezept nachkocht).

Ihr braucht für 4 Gläser a etwa 250 ml:

750 g Erdbeeren (geputzt abgewogen)
150 ml Maracujanektar
300 g Gelierzucker 3:1

So lang dauert’s: inkl. Erdbeeren putzen und Gläser auskochen etwa 30 min

So geht’s:

1. Die Erdbeeren in Stücke schneiden und zusammen mit dem Maracujanektar und dem Gelierzucker aufkochen. Dann etwa 5 min bei geringer Hitze köcheln lassen.

2. Währenddessen die Gläser auskochen.

3. Den Schaum von der Konfitüre abschöpfen und eine Gelierprobe machen (d.h. ein bisschen Konfitüre auf einen kalten Teller und nach 2-3 min gucken, ob die Konfitüre fester wird). Geliert die Konfitüre, diese in die vorbereiteten Gläser abfüllen. Ansonsten noch kurz köcheln lassen.

4. Aufs Brot streichen, Crepes füllen, in Quark rühren, Kuchen damit füllen oder oder oder… auf jeden Fall: schmecken lassen! 🙂

Schokoberge

16 Jun

Unsere (Schoko-)Tour durchs Friaul hat uns gestern nach Palmanova geführt. Eigentlich wollten wir die Stadtmauer entlang gehen (Palmanova ist nämlich von einer sternförmigen Mauer umgeben), aber irgendwie war überall gesperrt. Also sind wir nur kurz ein bisschen durchs Städtchen und konnten dann den ganzen „Palmanova Outlet“ Schildern nicht widerstehen ;-). Das war wirklich schön gemacht, aber groß in Klamotten-Anprobier-Laune war ich irgendwie nicht. Dafür habe ich eine nette halbe Stunde im Lindt-Outlet verbracht. 🙂

Der Laden war echt riesig (dies ist ein Suchbild – wer findet mich? ;-)).

Gab zwar nicht die super Schnäppchen (alles so 10-20% billiger als regulär), aber dafür war es auch ganz normale Ware, keine Ausschüsse. Und es gab teilweise andere Sachen als zu Hause!

Das beste war: es gab Eis. Und das war echt der Hammer! Hatte Fondente (dunkle Schoko) und Gianduja (Milch- und Schokoeis mit Giandujaschoki durchzogen). Mmmmmhhhhh!! Das Eis war sooo cremig und lecker, echt super! Schade, dass Lindt bei uns zu Hause kein Eis hat.

So, ich glaube, das war’s mit Schoko-Einkäufen für diesen Urlaub (ist ja auch nicht gerade kühl hier… hoffe, ich krieg das alles heil nach Hause). Nächste Woche gibt’s wieder was zum selber machen.

Veni Vidi Venchi

11 Jun

Gestern im ‚Peratoner‘ konnte ich mich noch einigermaßen zurückhalten – habe nur eine Schachtel Pralinen als Geschenk und ein kleines Tütchen Pralinen für uns selbst gekauft. Heute im ‚Grosmi‚ bin ich jedoch in einen kleinen Kaufrausch verfallen, der Laden war aber auch soooo toll! 🙂 Es gab Sachen von Venchi, die ich noch nie gesehen hatte! Außerdem hat es geregnet und irgendwie muss man sich ja die Zeit vertreiben… 😉

Hier ein Blick in den Laden (nur der hintere Teil):

Und hier meine Einkäufe:

Das sind richtige Barren mit ganzen Nüssen drinne:

Und hier leckere Kekse mit Lindt-Schoki überzogen – wie toll ist das denn bitte?! 🙂

Die „Zigarren“ bestehen zum einen aus Vollmilch- und dunkler Schoki mit karamellisierten Haselnüssen, zum anderen aus dunkler Schoki mit Kakaosplitttern.

Auch der Wahnsinn: zwischen zwei Lagen dunklem Nougat verbirgt sich hier heller Nougat jeweils mit Pistazien-, Mandel- oder Haselnussstückchen.

Übermorgen gehts nach Triest – oh je, da könnte es auch noch diverse Schokogeschäfte geben. Fahrt nicht mit dem Auto in Urlaub!! Es fehlt die natürliche Gepäck-Bremse! 🙂

Buonissimo

10 Jun

Schweizer Schokolade war gestern, italienische Schokolade ist heute! 🙂

Dass wir unseren Sommerurlaub dieses Jahr im schönen Friaul (Norditalien) verbringen, stand schnell fest. Als es an die genauen Orte ging, haben wir ein bisschen länger überlegt. Aber als ich gelesen habe, dass in Pordenone 2003 der weltbeste Schoki-Laden gekürt wurde, musste das natürlich eine unserer Stationen sein. Heute angekommen sind wir dann auch gleich zu ‚Peratoner‚ (Achtung: die Gestaltung der Website gibt keinen Anhaltspunkt für die Qualität der Schoki ;-)). Und ja, es ist ein wirklich toller Laden! Seht selbst…

Neben Pralinen einkaufen kann man dort auch noch wunderbar Cappucino trinken und leckerste kleine Köstlichkeiten zu sich nehmen. Das hier hat einen Schokokuchenboden, darauf Himbeeren und ist von ganz viel Mousse au Chocolat umgeben. Seufz… 😉

Es gibt wohl auch einen Lieferservice…

Hier ist alles aus Schokolade! Ja, auch das ganze Bild auf der Staffelei!

Und das Beste: Es gibt hier noch so ein tolles Geschäft!! Mit lauter guten Sachen von meinen Lieblings-Schoki-Herstellern Venchi, Caffarel und Amedei. Aber den habe ich mir für morgen aufgehoben… o.k., ja, er hatte heute zu :-).
Aber mehr dazu im nächsten Post.

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