Archive | Juli, 2012

Juhu! Regen!

30 Jul

Juhu! Gestern hat es geregnet und die Temperatur blieb unter 20 Grad! 🙂 So konnte ich mal wieder etwas gar nicht leichtes (mit doppelter Bedeutung…) machen, und habe mich an eine schon ein paar Wochen auf dem To-Bake-Stapel liegende Schoko-Salzkaramell-Tarte gewagt – für Zava, der heute Geburtstag hat. Ich würde sagen, es ist kein Einsteiger-Kuchen, aber wenn man die verschiedenen Schichten einigermaßen gut hinbekommen hat, wird man mit einem außergewöhnlichen Geschmackserlebnis belohnt.
Ein Rezept aus dem schönen Buch „Flache Kuchen“ von GU (bei mir hat das Karamell eine andere Konsistenz als im Buch, ich fand es aber so ganz lecker).

Ihr braucht für eine Tarteform von 24-26 cm Durchmesser:

Boden & Rand:
200 g Mehl
2 EL Zucker
2 EL Kakaopulver
100 g kalte Butter in kleinen Stücken
2 Eigelbe

Karamell:
200 g Zucker
100 g Butter
80 g Sahne
2 TL Fleur de Sel

Schoko-Füllung:
150 g dunkle Kuvertüre
100 g Butter
2 Eigelbe
1 Ei
3 EL Zucker

Deko:
1 TL Fleur de Sel

So lang dauert’s: etwa 45 min + 60 min Kühlzeit + 24 min Backzeit

So geht’s:

1. Aus allen Zutaten für Boden & Rand inkl. 2 EL kaltem Wasser einen Knetteig herstellen. Die Tarteform buttern, den Teig in die Form füllen (man kann ihn entweder ausrollen und reinlegen oder einfach reindrücken). Mit einer Gabel mehrmals einstechen und für 60 min im Kühlschrank kühl stellen.

2. Eine Viertelstunde vor Ende der Kühlzeit mit dem Karamell beginnen: den Zucker mit 5 EL Wasser in eine große Pfanne geben. Die Pfanne heiß werden lassen und wenn der Zucker sich gelöst hat, die Butter dazu geben und den Herd auf die höchste Stufe stellen. Wenn die Masse anfängt zu blubbern, bei mittlerer Hitze eine Karamellcreme rühren. Das dauert etwa 20 min. Zwischendurch wird die Masse mal bröckelig, nicht wundern. Jetzt den Ofen auf 190 Grad (Umluft 170 Grad) vorheizen und den Boden schon mal 12 min vorbacken.
Wenn das Karamell „Werthers Echte“-Farbe hat ;-), die Pfanne vom Herd nehmen und die Hälfte der Sahne unterrühren. Wenn die Creme glatt ist, die andere Hälfte der Sahne und das Fleur de Sel unterrühren. Wenn die Creme nun klumpt, noch einmal erhitzen.

3. Zwischendurch Kuvertüre & Butter im Wasserbad schmelzen und kurz abkühlen lassen. Die Eigelbe, das Ei und den Zucker schaumig rühren und die Kuvertüre-Butter-Mischung gut unterrühren.

4. Wenn der Boden vorgebacken ist, erst das Karamell und dann die Schoko-Füllung darauf verteilen. Weitere 12 min im Ofen backen.

5. Abkühlen lassen, mit dem restlichen Fleur de Sel bestreuen und mit ein paar lieben Freunden oder Familienmitgliedern: Schmecken lassen :-).

Ice ice baby: Brombeer-Buttermilch-Sorbet

28 Jul

Eigentlich wollte ich endlich mal den Eis-Aufsatz für den Kenwood Cooking Chef ausprobieren – damit wird er nämlich zur Eismaschine. Wahnsinn! 🙂 Nach einer halben Stunde leichter Verzweiflung (weil wir das Ganze nicht richtig eingehängt bekommen haben) haben wir dann geschnallt,  dass da ein Teil falsch drin ist (nämlich für die Ausführung ohne Induktionsfeld (Chef) und nicht für den Major). Also mussten wir es wieder auf die gute alte Methode machen: alles in ’ne Edelstahlschüssel, die in den Tiefkühler und mindestens alle Viertelstunde umrühren. Geht natürlich auch, aber mit dem KCC wäre es deutlich schicker gewesen ;-). Hoffe, ich bekomme das Teil bald ersetzt…

Ihr braucht für etwa 1/2 l Sorbet:

500 g Brombeeren
1 EL Zucker
200 ml Buttermilch
50 ml Orangensaft
3 EL Honig

So lang dauert’s: 20 min + 60 min Kühlzeit

So geht’s:

1. Von den Brombeeren etwa 100 g beiseite legen für die Deko. Den Rest waschen und mit dem Zucker in einen Topf geben. Kurz aufkochen, so dass die Brombeeren weich werden. Abkühlen lassen und dann passieren (wem das zu viel Arbeit ist, der püriert einfach nur).

2. Das Fruchtpüree mit der Buttermilch, dem Orangensaft und dem Honig gut verrühren und in eine gekühlte Edelstahlschüssel geben. Ab in den Tiefkühler damit (insgesamt für mind. 60 min) und jede Viertelstunde gut durchrühren.

3. Und schon kann man es anrichten, mit Brombeeren garnieren und es sich: Schmecken lassen! 🙂

Himbeer-Nektarinen-Tiramisu

23 Jul

Ach, ich mag den Sommer! So schöne Früchte gibt es überall, ich weiß gar nicht, was ich zuerst damit machen soll. Am Wochenende fiel die Wahl auf ein leichtes Tiramisu mit leckeren weißen Nektarinen und Himbeere satt. Kam im Alter von 6 bis 35 gut an ;-).
Und der Passier-Einsatz vom Kenwood-Cooking-Chef kam auch wieder zum Einsatz!

Ihr braucht für sechs Portionen:

200 g aufgetaute TK-Himbeeren
250 g Mascarpone
250 g Magerquark
100 g Sahne
50 g Puderzucker
1 EL Zitronensaft
2 reife Nektarinen
200 g Löffelbiskuits (am besten selbstgemacht)
100 ml Orangensaft
125 g Himbeeren

So lang dauert’s: etwa 30 min + mind. 2 Stunden Kühlzeit

So geht’s:

1. Die aufgetauten TK-Himbeeren passieren, so dass ein kernloses Fruchtpüree entsteht.

2. Mascarpone, Magerquark, Sahne, Puderzucker und Zitronensaft gut miteinander verrühren. Die Nektarinen waschen, entkernen und in Spalten schneiden.

3. Und schon geht’s an schichten: Die Hälfte der Löffelbiskuits in eine Auflauf- oder kleine Kuchenform geben. Mit der Hälfte des Orangensafts tränken und dann die Hälfte der Mascarponecreme darauf streichen. Alle Nektarinen darauf verteilen und die Hälfte des Himbeerpürees darüber geben. Darauf die restlichen Löffelbiskuits, getränkt mit dem restlichen Orangensaft und darüber die restliche Mascarponecreme. Das noch übriges Himbeerpüree darauf verstreichen und von den frischen Himbeeren drei einem hungrigen Kaninchen geben (kann auch übersprungen werden ;-)) und mit dem Rest das Tiramisu garnieren.

4. Nach mind. 2 Stunden im Kühlschrank in Stücke schneiden und schmecken lassen. 🙂

Aprikosen-Mandel-Kuchen vom Blech

21 Jul

Ein neues Backbuch befindet sich in meinem Besitz – zum Glück nicht im Eigentum, denn es ist mittlerweile soweit, dass ich Rezepte, von denen ich weiß, dass sie in irgendeinem Buch sind, nicht mehr finde. So ist das Backbuch „Flache Kuchen“ meiner Freundin Renate nur auf der Durchreise, die besten Sachen werden gebacken und dann darf es wieder nach Hause. Hier das erste, leicht abgewandelte Rezept für einen relativ schnellen Kuchen. Wer Kuchen gerne süß mag, sollte ein bisschen mehr Zucker nehmen.

Ihr braucht:

750 g Aprikosen
140 g Margarine
100 g + 1 EL Zucker
4 Eier
250 g Mascarpone
200 g Mehl
1 TL Backpulver
200 g gemahlene Mandeln
50 g gehobelte Mandeln
2 EL Aprikosenmarmelade

So lang dauert’s: 20 min + 30 min Backzeit

So geht’s:

1. Die Margarine bei schwacher Hitze schmelzen lassen. Mit der Mascarpone, den Eiern und 100 g Zucker gut verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen, mit den gemahlenen Mandeln dazu geben und gut unterrühren. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen.

2. Die Aprikosen waschen, entkernen und in Viertel schneiden. Auf dem Teig verteilen. Die Mandelblättchen und 1 EL Zucker darüber streuen. Im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad (Umluft 170 Grad) 25-30 min backen.

3. Den noch warmen Kuchen mit der Aprikosenmarmelade bestreichen.

4. Warm oder kalt, mit oder ohne Schlagsahne: Schmecken lassen. 🙂

Beeren-Schoko-Türmchen

16 Jul

Seit letzter Woche bin ich im Besitz des Passier-Einsatzes für den Kenwood Cooking Chef. Super ist der! Beeren rein und ratzfatz drei Minuten später hatte ich wunderbares Beerenpüree ohne einen einzigen Kern. So ist dieser eigentlich eher aufwändige Nachtisch doch recht schnell entstanden. Leider war er auch ebenso schnell wieder vernichtet ;-).

Ihr braucht für vier Personen:

450 g gemischte Beeren (ich habe Johannisbeeren, Blaubeeren und Himbeeren genommen)
2 EL Puderzucker
100 g dunkle Kuvertüre, gehackt
12 Wan-Tan-Blätter
2 EL Butter
1 EL Kakaopulver
200 g Sahne

So lang dauert’s: etwa 30 min

So geht’s:

1. Die Beeren waschen und dann in eine „schöne“ und eine „weniger schöne“ Hälfte trennen. Die weniger schöne Hälfte passieren und dann mit dem Puderzucker verrühren. Die schöne Hälfte beiseite stellen.

2. Die Kuvertüre im  Wasserbad oder bei geringer Hitze auf dem Induktionsherd langsam  schmelzen lassen. Abkühlen lassen.

3. Die Wan-Tan-Blätter auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblechen geben. Die Butter schmelzen und die Wan-Tan-Blätter damit bestreichen. Das Kakaopulver darüber streuen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad etwa 5 min backen. Abkühlen lassen.

4. Die Sahne schlagen und dann die abgekühlte Kuvertüre zügig unter die Sahne heben.

5. Nun geht es ans anrichten: Ein Wan-Tan-Blatt auf einen Teller legen, etwa 1 EL des Beerenpürees darauf streichen. 1 EL der Schokosahne vorsichtig darauf verteilen. Darauf wieder ein Wan-Tan-Blatt, 1 EL Beerenpüree und 1 EL Schokosahne. Das Ganze nochmal wiederholen, so dass drei gleiche Schichten entstehen. 1/4 der schönen Hälfte der Beeren dekorativ auf und um das Türmchen verteilen. So auch die anderen drei Portionen anrichten.

6. Bevor das Kunstwerk zusammenfällt: Schmecken lassen. 🙂

Happy Birthday!

14 Jul

Ausnahmsweise gibt’s heute mal kein dolci, sondern einen Geburtstagsgruß – die Mädels von der Inkspire-Me-Challenge feiern nämlich den allerersten Geburtstag. Happy Birthday, Ihr Lieben! Ich habe euch ein kleines Geschenk passend zur Farbchallenge Nummer 25 gepackt:

Was drin ist? Macht es doch einfach mal auf. 😉

Schokokuchen mit Pistazienmarzipan

13 Jul

Natüüürlich bin ich Mitglied im Dr. Oetker Backclub ;-). In der letzten Ausgabe der Mitgliederzeitschrift gab es einen Aufruf, das Lieblingsschokokuchenrezept einzusenden. Es war zwar schwer, mich für eines zu entscheiden, aber das hier ist es letztlich geworden. Der Kuchen sieht auf den ersten Blick nämlich gar nicht raffiniert aus, da gibts beim Anschneiden einen Überraschungseffekt. Außerdem ist er von keiner Saison abhängig und kann deshalb das ganze Jahr vernascht werden. Die Pistazien sind zudem gesund und Joghurt ist auch noch drin – was will man mehr? 😉

Ihr braucht  für eine Kastenform von 30 cm Länge:

50 g ungesalzene Pistazienkerne
200 g Marzipanrohmasse
1 EL Pistazienöl (kann auch durch Amaretto ersetzt werden)
1 EL Amaretto
130 g Zartbitterkuvertüre
200 g Butter
330 g Mehl
3 TL Backpulver
3 EL Kakaopulver
4 Eier
100 g Zucker
150 g Joghurt

Für die Glasur:
50 ml Sahne
1 EL Butter
100 g gehackte Zartbitterkuvertüre
60 g Zucker

Gehackte Pistazien zur Deko

So lang dauert’s: etwa 40 min + 45 min Backzeit

So geht’s:

Zubereitung (ca. 40 Minuten + 45 Minuten Backzeit):

1. Die Pistazien fein hacken oder mahlen. Mit der Marzipanrohmasse, dem Pistazienöl und dem Amaretto verkneten und beiseite stellen.

2. Die Zartbitterkuvertüre hacken und mit der Butter im Wasserbad bei geringer Hitze schmelzen. Mehl, Backpulver und Kakaopulver vermischen. Eier, Zucker und Joghurt ebenfalls vermischen und zur Mehlmischung geben. Die Kuvertüre-Butter-Masse dazu geben und alles gut verrühren.

3. Die Kastenform buttern und mehlen. Etwa die Hälfte des Teiges in die Kastenform geben, die Marzipanmasse darauf „bröseln“ und dann mit der zweiten Hälfte des Teiges bedecken.

4. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (Umluft 160 Grad) etwa 45 Minuten backen.

5. Für die Glasur die Sahne aufkochen, den Topf vom Herd ziehen. Butter und Zartbitterkuvertüre dazu geben und schmelzen lassen. 40 ml Wasser mit dem Zucker aufkochen, vom Herd nehmen, die Sahne-Kuvertüre-Mischung dazu geben und gut verrühren. Die Masse etwas abkühlen lassen, dann den Kuchen damit überziehen. Mit den gehackten Pistazien bestreuen.

6. Schmecken lassen. 🙂

%d Bloggern gefällt das: