Archiv | August, 2012

Fruchtige Schokotorte

31 Aug

Gerade hagelt es einen Geburtstag nach dem anderen. Gestern war meine Schwiegermama dran und natürlich hat auch sie ein dolci bekommen, und zwar einen Geburtstagskuchen. Mit einem Boden aus einem fast-ohne-Mehl-Schokoteig, darauf eine lockere Mascarpone-Quark-Creme, gekrönt von roten Johannisbeeren. Ist gar nicht schwer, sieht aber wirklich gut aus (und schmeckt auch so!).

Ihr braucht für eine Springform von ca. 26 cm Durchmesser:

300 g Zartbitter-Kuvertüre
250 g Butter
150 g Zucker
1 Prise Salz
5 Eier
3 EL Mehl
250 g Mascarpone
350 g Magerquark
1 große oder 2 kleine Limetten
250 g rote Johannisbeeren

So lang dauert’s: etwa 40 min + 25 min Backzeit + 60 min Kühlzei

So geht’s:

1. Für den Boden die Butter zusammen mit der Kuvertüre im heißen Wasserbad oder auf dem Induktionsherd langsam schmelzen lassen. Kurz abkühlen lassen und dann 100 g Zucker und Salz unterrühren. Die Eier und das Mehl dazugeben und gut verrühren. In eine mit Backpapier ausgelegte (oder gefettete & gemehlte) Springform geben und im vorgeheizten Ofen bei 170 Grad (Umluft) etwa 25 min backen. Rausnehmen und mind. 60 Minuten abkühlen lassen.

2. Für die Creme die Limette(n) auspressen und den Saft mit der Mascarpone, dem Magerquark und dem restlichen Zucker gut verrühren. Mit einem Spritzbeutel dekorativ auf dem Schokoboden verteilen.

3. Die Johannisbeeren waschen (aber an den Rispen lassen) und auf der Creme verteilen.

4. Entweder erst noch in den Kühlschrank stellen oder gleich schmecken lassen :-).

Advertisements

Nutella2Go Deluxe

29 Aug

Diese Woche ist wieder Post-aus-meiner-Küche-Woche :-). Thema diesmal: Picknick. War eine Herausforderung muss ich sagen. Es musste ja schließlich was sein, was auch verschickbar ist. Meine erste Idee war ein Kuchen im Glas, das war mir dann aber doch zu unspektakulär. Beim Backbuch-wälzen ist mir dann aber eine innovative Idee gekommen, und zwar genauer bei einem Rezept für süße Grissini. Zusammen mit einer leckeren Schokocreme und drei verschiedenen Toppings hat man das perfekte Picknick-dolci: Grissini durch die Schokocreme ziehen und dann in eines der Toppings.

Zur Auswahl stehen Kokos-Cranberry, XtraChoc-Mandel und Pistazie.

Ich hoffe sehr, dass Melanie sich freut. Der dolcilicious-Haushalt fand die Grissinis jedenfalls super-lecker :-).

Ihr braucht für 40-50 Stück:

Grissini
100 ml Milch
15 g frische Hefe
2 EL Zucker
250 g Mehl
1 Prise Salz

Schokocreme
250 g Zartbitterkuvertüre
100 g Sahne
4 EL Amaretto
50 g Nougat
100 g Butter

Toppings
je nach Lust und Laune gehackte Mandeln & Haselnüsse, Pistazien, Kokosraspel, getrocknete Früchte u.ä.

So lang dauert’s: etwa 60 min + ca. 8 min Backzeit

So geht’s:

1. Als erstes machen wir die Grissini. Dazu die Milch ein wenig erwärmen und die Hefe darin auflösen. Den Zucker dazu und rühren bis er sich gelöst hat. Dann Mehl und Salz unterrühren und zu einem geschmeidigen Hefeteig kneten. Falls der Teig zu bröselig sein sollte, noch etwas Milch dazu geben. Den Teig an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen (ich schalte dazu immer den Ofen auf 50 Grad, stelle ihn aus und dann kommt der Teig rein). Dann vom Teig sehr dünne Grissini von etwa 15 cm Länge formen und diese im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad (Umluft) ca. 8 Minuten backen.

2. Für die Schokocreme die Kuvertüre grob hacken. Die Sahne und den Amaretto einmal aufkochen, den Topf vom Herd nehmen und die Kuvertüre und den Nougat darin schmelzen lassen. Die Butter würfeln und unter die Schkoladenmasse ziehen, bis eine glatte Creme entsteht (im Notfall, wenn sich das Fett trennen sollte, hilft der Pürierstab!). In saubere Gläser füllen.

3. Die Toppings einfach so zusammenstellen wie man mag (beachten, dass Nüsse kurz angeröstet werden sollten).

4. Schön verpacken, auf eine grüne Wiese legen und schmecken lassen :-).

Pfirsich-Gugl

21 Aug

Die liebe Verena hatte eigentlich schon Anfang Juli Geburtstag und gehört damit zu den äußerst netten Krebsen 😉 – ich habe sie aber tatsächlich seit dem nicht mehr gesehen, deshalb mussten wir letzte Woche ein klein wenig nachfeiern. Als kleine Geburtstagsküchlein habe ich deshalb ein paar Gugls gebacken, diesmal mit Pfirsich, Mandeln und Honig. Geht ratz-fatz und sind fruchtig lecker.

Ihr braucht für ca. 18 Stück:

70 g Butter
20 g Puderzucker
40 g Honig
1 EL Rum (oder Amaretto)
2 Eier
50 g Mehl
50 g geriebene Mandeln
1 reifer Pfirsich

So lang dauert’s: etwa 20 min + 13 min Backzeit

So geht’s:

1. Butter schmelzen lassen und mit dem Puderzucker, dem Honig und dem Rum glatt rühren. Die Eier unterrühren. Das Mehl mit den Mandeln vermischen und dazu geben. Kurz verrühren.

2. Den Pfirsich waschen und entkernen. Das Fruchtfleisch in kleine Würfelchen schneiden und unter den Teig heben.

3. Den Teig in die Gugl-Formen füllen und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad etwa 13 min backen.

4. Kerze auspusten und schmecken lassen ;-).

P.S.: Die „Manschette“ habe ich selber gemacht – einfach gut 1/3 Spitzenrand von einem Papierdecken abschneiden und zusammenkleben, fertig!

Mein all-time favourite oder: wie die Küche zum Schlachtfeld wurde

15 Aug

Manchmal kann man Sachen ja gar nicht glauben. So ging es mir gestern. Und heute. Gestern, weil meine Freundinnen Sandra & Verena da waren und wir zusammen diesen total leckeren Baiser-Sahne-Schoko-Mandel-Erdbeer-Nachtisch gemacht haben (Vornehme sagen auch Pawlowa dazu).

Und ich vorher noch erzählt habe, wie es das letzte Mal zu ging, als ich zwei Mädels zu Besuch hatte. Da wurde meine Freundin Renate (nix für ungut, Renate, finds nur lustig) nämlich mit Sahne schlagen beauftragt. Hat aber vergessen, den Becher festzuhalten, nachdem sie den Schneebesen reingehängt hatte… ich sag mal so: zum Glück haben wir hochglanz-weiße Schränke ;-). Viel Gelächter von Sandra & Verena. Dann sind wir zum Eischnee schlagen in die Küche. Das hat Sandra übernommen. Als sie den Zucker einrieseln lassen wollte, hatte sie natürlich keine Hand mehr frei für den Krug, in dem geschlagen wurde… Ich sag mal so: Baiser klebt auch noch (aber zumindest hatte Verena viel Spaß ;-)). Heute habe ich dann ein Parfait für morgen vorbereitet und erst die eine Hälfte der Sahne geschlagen, unter gehoben und wollte dann die zweite Hälfte schlagen. Den Schneebesen hatte ich kurz abgelegt. Als ich ihn wieder in die Hand genommen habe, habe ich so unglücklich gegriffen, dass ich dabei auf den An-Knopf gekommen bin… Ich sag mal so: glücklicherweise kommt übermorgen unsere gute Fee Sonja. So ein vorher-nachher-Erlebnis hatte sie noch nie…

Ihr braucht für vier Personen:

2 große Eiweiß
1 Prise Salz
100 g Zucker
100 g dunkle Kuvertüre
300 g Erdbeeren
200 g Sahne
40 g Mandelblättchen

So lang dauert’s: etwa 30 min + 60 min Backzeit

So geht’s:

1. Zuerst wird das Baiser gemacht. Dazu die Eiweiße mit dem Salz fast steif schlagen. Den Zucker einrieseln lassen und fertig steif schlagen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech vier flache Häufchen geben und diese im vorgeheizten Ofen bei 120 Grad etwa 60 min trocknen lassen. Wichtig:  Immer mal wieder die Ofentür aufmachen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Und: Ober-/Unterhitze wählen, Umluft ist nicht geeignet.

2. Wenn die Baiser fast fertig sind, geht es weiter: Die Kuvertüre im Wasserbad langsam schmelzen lassen. Die Sahne steif schlagen. Die Erdbeeren waschen und in Scheiben schneiden. Die Mandeln anrösten.

3. Die Baiser kurz auskühlen lassen und dann je eines auf einen Teller geben. Einen großen Löffel Sahne, ein paar Mandeln, ein Viertel der Erdbeeren und etwas geschmolzene Schoko darüber. Dann nochmal ein bisschen Sahne, Mandeln und Schoki.

4. Mit dem Löffel durch die Schoko-Sahne-Schicht über die fruchtigen Erdbeeren zum knackigen Baiser stechen und schmecken lassen. 🙂

P.S.: Geht auch im Winter – einfach die Erdbeeren durch Birnen ersetzen!

Mmmmhhhascarponecreme mit marinierten Pflaumen

13 Aug

Ich mache ab jetzt nur noch Sachen, die mit ‚M‘ anfangen – da kann man so schön das Mmmmhhh einfügen ;-).

Am Samstag waren wir zum Grillen bei unseren Freunden Frank & Rhoda eingeladen. Neben Fleisch, Würsteln, Maiskolben, Fenchel und Halloumi vom Grill gab es drei sehr leckere außergewöhnliche Salate – Grünkern mit Knoblauchjoghurt, Kartoffel mit Pesto und Wachteleiern sowie einen Auberginensalat. Sah nach viel Arbeit aus und da haben wir zumindest den Nachtisch beigesteuert :-). Da ich in letzter Zeit seeeehhhhr viele Beeren gegessen und verarbeitet habe, hier mal eine Alternative für ein fruchtiges Sommerdessert.

Ihr braucht für 6 großzügige Portionen:

600 g Pflaumen
4 EL Zucker
100 ml Orangensaft
5 EL Amaretto
500 g Mascarpone
1 Bio-Zitrone
250 g Magerquark
200 g Cantucchini

So lang dauert’s: etwa 30 min + mind. 60 min Kühlzeit

So geht’s:

1. Als erstes werden die Pflaumen mariniert. Diese dazu waschen, entsteinen und achteln. 3 EL Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen, mit dem Orangensaft und dem Amaretto ablöschen. Die Pflaumenspalten dazu und 1 Minute schmoren lassen. Abkühlen lassen.

2. Für die Mascarponecreme etwa 1 EL Schale von der Zitrone abreiben und die Zitrone auspressen. Zitronenschale- und saft mit 1 EL Zucker, der Mascarpone und dem Quark cremig rühren.

3. Dann geht’s ans schichten: 6 Gläser oder 1 größere Form mit einer Schicht Cantucchini auslegen (evtl. grob zerbröseln). Ein bisschen von der Pflaumenmarinade drauf, dann Mascarponecreme, dann Pflaumen. Das Ganze einmal wiederholen und dann für mind. 1 Stunde kühl stellen.

4. Löffel raus und schmecken lassen. 🙂

Joghurtkuchen mit Himbeeren & Heidelbeeren

11 Aug

Dieser Joghurtkuchen ist pur (d.h. ohne Beeren) einer meiner Lieblingskuchen. Ganz simpel, aber sooo lecker. Heute habe ich ihn mal mit zweierlei Beeren veredelt, so hat er gleich einen sommerlichen Touch bekommen.

Ihr braucht für eine große Kastenform (etwa 30 cm):

150 g weiche Margarine
150 g Zucker
3 Eier
1 Prise Salz
375 g Mehl
3 TL Backpulver
200 g Naturjoghurt
125 g Heidelbeeren (frisch oder TK)
125 g Himbeeren (frisch oder TK)

für Guss & Deko:
etwa 125 g Puderzucker
3 EL Zitronensaft
frische Himbeeren & Heidelbeeren

So lang dauert’s: 20 min + 45 min Backzeit + mind. 60 min Abkühlzeit

So geht’s:

1. Die Margarine mit dem Zucker schaumig rühren. Dann die Eier und das Salz dazu. Mehl und Backpulver mischen und zusammen mit dem Joghurt zur Eier-Masse geben und gut verrühren.

2. Die Beeren waschen und abtropfen lassen (wenn sie frisch sind) und unter den Teig heben.

3. Den Teig in die gefettete und gemehlte Kastenform geben und im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad etwa 45 min backen (Stäbchenprobe). Abkühlen lassen.

4. Ist der Kuchen außen nicht mehr warm, den Puderzucker mit dem Zitronensaft verrühren. Es muss ein sehr dickflüssiger Guss sein, ggf. noch etwas Puderzucker (oder Zitronensaft) hinzugeben. Den Guss auf dem Kuchen verteilen (nur oben, an den Seiten einfach ein bisschen runterlaufen lassen). Die Himbeeren und Heidelbeeren darauf verteilen und den Guss kurz fest werden lassen.

5. In dicke Scheiben schneiden und schmecken lassen :-).

Mmmhhhhhharzipansauce

5 Aug

Ich liebe nicht nur Amarenakirschen und Baiser, nein, auch Marzipan ist ganz oben bei den Favoriten :-). Am besten natürlich in Verbindung mit dunkler Schoki. Und die wiederum schmeckt mir gerade in Verbindung mit Erdbeeren am besten. Und jetzt stellt euch alles drei zusammen vor :-). Ich präsentiere: den perfekten Nachtisch! Ganz ganz lecker, ein bisschen extravagant, schön sommerlich und sehr empfehlenswert als kleiner Seelentröster.

Auch ganz toll: statt Sahne zum Zwetschgendatschi. Mmmmmmhhhhh!!!

Ihr braucht für vier Portionen:

80 g Marzipanrohmasse
150 ml Schlagsahne
100 ml Milch
2 große Eigelb
100 g Zartbitterkuvertüre, gehackt
500 g Erdbeeren

So lang dauert’s: etwa 25 min

So geht’s:

1. Die Marzipanrohmasse fein reiben. Das geht am besten, wenn man sie eine halbe Stunde vorher ins Gefrierfach gelegt hat. Mit der Schlagsahne und 50 ml der Milch aufkochen und leicht köcheln lassen, bis sich das Marzipan aufgelöst hat. Dabei immer schön rühren.

2. Die restliche Milch mit den Eigelben verquirlen. Die Marzipansahne dazu und im heißen Wasserbad oder direkt auf dem Induktionsherd (oder im Kenwood Cooking Chef :-)) cremig aufschlagen und anschließend in Eiswasser kalt rühren.

3. Währenddessen die Kuvertüre im Wasserbad oder auf dem Induktionsherd langsam schmelzen lassen.

4. Die Erdbeeren putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Auf vier Schüsselchen verteilen und erst die Marzipansauce, dann die geschmolzene Schoki darauf verteilen.

5. Versuchen, nicht ins Schlingen zu verfallen, sondern genüsslich: Schmecken lassen. 🙂

%d Bloggern gefällt das: