Archive | September, 2012

Das beste Kochbuch – ever!

29 Sep

Da die Post aus meiner Küche nicht ganz so an kam, wie sie sollte (es war wohl zu heiß für die Schokocreme… :-(), wollte ich meiner Tauschpartnerin Melanie unbedingt noch eine kleine Wiedergutmachung schicken. Damit sie dieses Mal auch wirklich etwas gutes bekommt, habe ich mir mein Lieblingskochbuch geschnappt – da ist noch nie was schief gegangen. Mit einem Rezept daraus habe ich sogar unsere Büro-interne-Perfekte-Dinner-Runde gewonnen. Aber warum ist es mein Lieblingskochbuch? Die Vor- und Hauptspeisen sind schon mal alle total lecker. Aber als ich es das erste Mal durchgeblättert habe und zu den Dessert-Kapiteln kam, war ich kurz vorm Hyper-Ventilieren ;-). Denn: Man kommt zum ersten Kapitel „Hot Desserts“. Schon mal super, weil es ja ein Kapitel „Cold Desserts“ verspricht. Das folgt dann auch prompt. Da war ich schon glücklich. Dann habe ich weitergeblättert und das nächste Kapitel dreht sich um „Cakes“. Drei dolci-Kapitel in einem normalen Kochbuch?! Ich war hin und weg und blätterte weiter. Und da kam tatsächlich noch ein Kapitel: „Biscuits and Slices“. So blätterte ich strahlend das vierte dolci-Kapitel durch. Um dann festzustellen: DA IST NOCH EINES!!! 🙂 Klar, es fehlen ja auch noch die „After-dinner Treats“. 🙂 Ein Wahnsinns-Buch. Leider ist es bloß ein Neuseeländisches und hier nicht erhältlich. Aber fünf dolci-Kapitel – da entwickle ich Ehrgeiz ;-). Ich habe es dann gebraucht irgendwo im virtuellen Amerika gefunden und mir schicken lassen. Nun habe ich aber gerade nochmal geguckt und mittlerweile kann man es neu schon für 30 Euro haben. Ein Schnäppchen für dieses Buch. Und hier isses: *klick. 🙂

Ach ja, ich habe Melanie die hazelnut-caramel-slices gemacht. 🙂

Ihr braucht für etwa 30 Stück:

200 g + 180 g Butter in Stückchen
50 g Kakaopulver
100 g +110 g Zucker
2 Eier
225 g Mehl
2 EL Agavendicksaft
170 ml Kondensmilch
180 g ganze Haselnüsse
200 g dunkle Kuvertüre, gehackt
1 TL Raps- oder Sonnenblumenöl

So lang dauert’s: etwa 45 min + 2 x mind. 30 min Kühlzeit

So geht’s:

1. 200 g Butter zusammen mit dem Kakaopulver bei geringer Hitze schmelzen lassen. 100 g Zucker dazu und rühren, bis sich dieser gelöst hat. Den Topf vom Herd nehmen und die Eier und das Mehl dazugeben. In eine rechteckige Back- oder Auflaufform (die man vorher mit Backpapier ausgelegt hat) geben und im vorgeheizten Ofen bei 150 Grad (Umluft) etwa 20 Minuten backen. Abkühlen lassen.

2. Während der Boden im Ofen ist, die Karamellfüllung zubereiten. Dazu die restliche Butter mit dem restlichen Zucker, dem Agavendicksaft und der Kondensmilch in einer Pfanne bei geringer Hitze schmelzen lassen. Dann auf mittlere Hitze hochschalten und unter Rühren zu einem goldgelben Karamell kochen. Das dauert etwa eine Viertelstunde. Parallel dazu die Haselnüsse anrösten und dann unter das fertige Karamell rühren. Wenn der Boden abgekühlt ist, die Karamell-Haselnuss-Masse darauf verteilen. Abkühlen lassen.

3. Während das Karamell abkühlt, die Schokolade schmelzen lassen. Das geht so: Einen Topf mit etwa 2 cm Wasser auf den Herd, aufkochen lassen. 2/3 der Kuvertüre in eine Schüssel geben, die über das Wasserbad passt. Wenn das Wasser kocht, den Topf vom Herd ziehen und die Schüssel auf den Topf stellen. Die Kuvertüre unter Rühren schmelzen lassen. Dann die Schüssel aus dem Wasserbad nehmen und das restliche Drittel der Kuvertüre dazu. Wieder unter Rühren schmelzen lassen. Falls die Kuvertüre nicht ganz schmilzt, die Schüssel nochmal kurz aufs Wasserbad setzen. Die geschmolzene Kuvertüre dann solange abkühlen lassen, bis ein Tupfer auf der Unterlippe einem nicht mehr warm erscheint, sondern irgendwie “neutral”. Das Öl dazugeben, verrühren und auf die Karamell-Masse-geben. Fest werden lassen.

4. In „slices“ schneiden, ein paar verschenken und den Rest selbst schmecken lassen! 🙂

Zwetschgenstrudel

26 Sep

Ich habe ja schon so einiges gebacken, tatsächlich aber noch nie einen Strudel. Dabei mag ich den so gerne und Hüftgold-technisch ist er ja auch nur zu empfehlen! Wenig Fett, wenig Zucker, viel Obst. 🙂 Deshalb habe ich mich jetzt auch mal rangewagt. Der Jahreszeit entsprechend ist es ein Zwetschgenstrudel geworden, Zwetschgen hatte ich nämlich noch ganz viele aus dem Garten meiner Schwiegereltern. Und da ich auch so schöne Blumen auf dem Markt gekauft hatte, habe ich die gleich als Deko benutzt. Dazu (also, zum Strudel, nicht zu den Blumen ;-)) gabs klassisch Sahne und für Franzi & Chris noch den Rest vom Torrone-Parfait, hat super dazu gepasst (leider relativiert das nur ein wenig die Aussage mit dem Hüftgold… ;-)). Aber egal, denn mein neuer Leitspruch ist „Seize the moment! Think of all those women on the Titanic who waved off the dessert cart!“ 🙂 *

Ihr braucht für einen Strudel (der reicht für 6-8 Personen):

Teig:
300 g Mehl
1 Prise Salz
5 EL Öl

Füllung:
900 g Zwetschgen
1 kleines Stück Ingwer
100 g Marzipan-Rohmasse
1 EL Zucker
50 g gehackte Mandeln
70 g Butter
50 g Semmelbrösel

50 g geschmolzene Butter zum bestreichen
Puderzucker zum bestäuben

So lang dauert’s: etwa 40 min + 30 min Backzeit

So geht’s:

1. Als erstes wird der Teig gemacht. Für diesen habe ich mich an ein Rezept aus der Essen-und-Trinken (Septemberausgabe) gehalten: Mehl, Salz, 4 EL Öl und 150 ml lauwarmes Wasser zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Achtung: nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zu fest (maximal 8 min). Den Teig zu einer Kugel formen, mit dem restlichen Öl einreiben und mind. 30 min ruhen lassen. Das geht am besten unter einem heißen Topf (dazu etwas Wasser in einem Topf aufkochen und das Wasser weggießen).

2. Für die Füllung die Zwetschgen waschen, entsteinen und grob würfeln. Den Ingwer fein reiben. Das Marzipan in kleine Würfel schneiden oder zupfen. Alles mit dem Zucker und den gehackten Mandeln vermischen. Die Butter bei wenig Hitze schmelzen lassen und die Semmelbrösel unterrühren.

3. Nun den Teig auf einem Küchenhandtuch erst ausrollen und dann über dem Handrücken ausziehen – er soll so dünn sein, dass man das Muster des Küchenhandtuchs erkennen soll. Dann zunächst die Butter-Brösel-Mischung darauf verteilen (dabei einen Rand von etwa 3 cm frei lassen). Darauf die Zwetschgen-Mischung, die Ränder an der Seite einschlagen und das Ganze mit Hilfe des Küchenhandtuchs einrollen. Mit der geschmolzenen Butter bestreichen.

4. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft etwa 30 min backen.

5. Abkühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und schmecken lassen. 🙂

* Ein Zitat von Erma Bombeck.

best place in town

22 Sep

Heute gibt’s ausnahmsweise mal zuerst das Rezept und dann die Fotos…

Ihr braucht:

1 Stadtplan von München oder einen Ortskundigen
ein bisschen Schokolust
das nötige Kleingeld

So lang dauert’s: je nach Heimat und Aufenthaltsdauer etwa 1-12 Stunden

So geht’s:

1. Falls ihr nicht aus München seid, reist nach München.

2. Fahrt mit der U2 zur Fraunhoferstr. oder mit der U1, U2, U3, U6 oder einer der zahlreichen Trambahnen zum Sendlinger Tor. Von dort aus macht ihr einen kurzen Spaziergang zum besten Laden der Stadt.

3. Bestellt euch einen Cappucino, einen Tee oder eine der vielen heißen Schokoladen. Dazu noch ein Stückchen Kuchen (ich empfehle die Schoko-Bananen-Tarte). Versucht, nicht ins Schlingen zu verfallen, sondern zu genießen. 😉

4. Nachdem der erste Schoko-Heißhunger gestillt ist, kann man nun shoppen gehen. Ich empfehle die Australian Homemades (Pralinen) oder von den Pralinen neben diesen die kleinen Häufchen (ich glaube, sie heißen roc-au-chocolat). Und natürlich die diversen Zuckerperlen um Kekse und Desserts zu verschönern.

5. Nach Hause gehen, glücklich sein und sich alles in Ruhe schmecken lassen :-).

Und hier nun ein paar Impressionen:

Leider war  ich bei meiner Trois-au-chocolat-Tarte so gierig, dass  ich tatsächlich vergessen habe, ein Foto zu machen, bevor ich den ersten Bissen genommen habe… 😐

So ist die Welt für Verena (beige Jacke) und mich (schwarze Jacke) in Ordnung…

Sandra hatte eine heiße Schokolade, in der der Löffel quasi von alleine steht.

Bei den vielen leckeren Australian Homemades fällt die Wahl schwer…

Nicht nur bei denen…

Außerdem gibt es noch die ein oder andere Schokoladentafel:

Und, wann geht ihr schlemmen? 🙂

Torrone-Parfait mit Schoko-Amaretto-Sauce

15 Sep

Für alle, die sich jetzt fragen, was Torrone ist: Es handelt sich um einen italienischen, weißen Nougat mit Mandeln oder Haselnüssen. Oder anschaulicher: Es sind die kleinen weißen Stückchen in der Toblerone. Deshalb heißt die Toblerone ja auch TObleRONE. Na? Again what learned  würde der Loddar jetzt sagen ;-).

Jedenfalls war ich neulich mal wieder im besten Laden der Stadt und da ist mir die Mandel-Torrone ins Auge gestochen. Im Hinterkopf wusste ich, dass ich da noch ein Rezept habe, das ganz toll aussieht. Also hab ich zwei Päckchen eingepackt und mich ans Werk gemacht. Und was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt. Super-lecker und sehr außergewöhnlich.

Ihr braucht für vier:

100 g  Torrone  mit Mandeln
35 g Zucker
2 große Eigelb
175 ml Schlagsahne
100 g dunkle Kuvertüre
1 EL Amaretto
200 g Himbeeren

So lang dauert’s: etwa 30 min + min. 6 h Gefrierzeit

So geht’s:

1. Von der Torrone 75 g mit einem Messer in kleine Stücke hacken oder (falls die Torrone zu klebrig ist) einfach zupfen. Beiseite stellen.

2. Den Zucker mit 40 ml Wasser einmal aufkochen und dann kurz köcheln lassen, bis ein Sirup entsteht.

3. Die Eigelbe in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Dann unter weiterem Rühren den heißen Zuckersirup langsam dazu geben. Diese Masse über einem kalten Wasserbad kalt schlagen.

4. Die Sahne halbsteif schlagen und unter die Eimasse heben. In kleine Silikonförmchen, eine Pastetenform o.ä. füllen und ab in den Tiefkühler damit. Mindesten sechs Stunden gefrieren lassen (ich hatte das Parfait mehrere Tage im Gefrierfach, das geht auch problemlos).

5. Für die Schokosauce 75 ml Wasser aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen und den Amaretto dazugeben. Dann die Kuvertüre unter Rühren darin schmelzen lassen. Abkühlen lassen.

6. Das Parfait vor dem Servieren kurz antauen lassen (am besten im Kühlschrank). Zusammen mit der Schokosauce und den Himbeeren anrichten und die restliche Torrone darüber streuen.

7. Schmecken lassen :-).

O’zapft is: Keks-Wies’n-Herz

11 Sep

Na ja, noch nicht ganz, aber bald ist es wieder soweit: Die Wies’n fängt an, d.h. Ausnahmezustand in München. In jüngeren Jahren war ich auch immer ganz vorne mit dabei, inzwischen mache ich allerdings lieber einen grooooßen Bogen um die Wies’n – bis auf einen Nachmittag: da schlendere ich vom Waffelstand zum Schokofrüchtestand und wieder zurück :-).

Aber andere sind nach wie vor Wies’n-begeistert, z.B. Franzi, meine Schwägerin. Jahr für Jahr geht sie am ersten Tag um 7 Uhr (MORGENS!) ins Schottenhammel, um den Anstich mit zu erleben (ja, der ist erst um 12, aber man ergattert wohl nur um 7 einen Platz). Ein paar Wies’n-Accessoires haben ihr noch gefehlt – deshalb hat sie von uns zum Geburtstag auch ein Wies’n-Package bekommen. Hauptsächlich diese schöne Tasche von ZoeLu:

Dazu noch das Wies’n-Schmink-Notfall-Kit – damit man auch nach der dritten Maß noch frisch und gepflegt aussieht ;-).

Und dann musste es natürlich noch ein passendes dolci sein. Da ich die Lebkuchenherzen sehr schön finde, sie aber nicht so besonders toll schmecken, habe ich das Ganze ein wenig abgewandelt und ein XXL-Cookie gemacht und als Lebkuchenherz „designt“. Ist wirklich gar nicht schwer und hat echt Eindruck gemacht ;-). Und so sah das Paket dann aus (man beachte, dass auch die Schachtel eigene Handarbeit ist ;-)):

Ihr braucht für ein großes Herz und etwa 10 kleine:

100 g gemahlene Mandeln
250 g Mehl
100 g Zucker
1 Ei
125 g weiche Butter

eine Marzipandecke (gibts fertig ausgerollt zu kaufen)

100 g dunkle Kuvertüre
etwas weiße Kuvertüre
Zuckerblumen

So lang dauert’s: etwa 30 min + 30 min Kühlzeit + 12 min Backzeit

So geht’s:

1. Als erstes den Teig für die Kekse machen. Dazu Mandeln, Mehl, Zucker, Ei und Butter gut verkneten. Im Kühlschrank etwa 30 Minuten ruhen lassen.

2. Dann den Teig ausrollen. Zwei große Herzen ausstechen (ich habe mir dafür eine Schablone aus Pappe gemacht) und mit einem Herz-Ausstecher aus der Weihnachtskiste den restlichen Teig verwerten. Achtung: große und kleine Herzen getrennt backen! Die großen brauchen länger als die kleinen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (Umluft) etwa 8-12 Minuten backen (je nach Herzgröße – unbedingt dabei bleiben und gucken). Abkühlen lassen.

3. Aus der Marzipandecke ein großes Herz und so viele kleine Herzen wie kleine Keks-Herzen da sind ausstechen. Das große Herz auf ein großes Keks-Herz legen und das andere große Keks-Herz obendrauf setzen. Bei den kleinen Herzen habe ich die Marzipan-Herzen auf die Keks-Herzen, aber ohne noch ein zweites Keks-Herz darauf zu setzen.

4. Die beiden Kuvertüren getrennt wie hier beschrieben langsam schmelzen lassen. Die Herzen mit der dunklen Kuvertüre überziehen, kurz antrocknen lassen und mit der weißen Kuvertüre verziehen. Ich habe etwas auf die Herzen geschrieben und den Rand dekoriert, dazu z.B. Punkte auf dem Rand verteilen und dann mit einem Stäbchen einmal am Rand entlang ziehen, so entsteht ein schönes Muster. Die Zuckerblumen dekorativ auf den Keksen verteilen.

5. Trocknen lassen, verschenken oder selber schmecken lassen. 🙂

P.S.: Die süßen Servietten und Untersetzer gibt es gerade bei dm.

Schneller Zwetschgenkuchen

9 Sep

Ach, ich hatte ein sehr ausgewogenes Wochenende: Gestern waren wir bei meinen Schwiegereltern im Garten und haben bei der Zwetschgenernte geholfen. Natürlich haben wir dann auch ein paar bzw. ein paar mehr 😉 mitbekommen. Davon habe ich einen Teil eingefroren, ein paar Gläser Marmelade gemacht und ganz schnell diesen leckeren Kuchen in den Ofen geschoben. Den habe ich dann in Stücke geschnitten und die Hälfte heute für uns und zwei Freundinnen mit zum wandern genommen. Also: Sonne, Bewegung, Kochen & Backen, gutes Essen, nette Gesellschaft – was will man mehr? 🙂

Das Rezept stammt übrigens aus der aktuellen Essen&Trinken – die wie immer sehr zu empfehlen ist!!

Ihr braucht für eine Springform von etwa 26 cm Durchmesser:

500 g Zwetschgen
160 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
250 g Mehl
2 TL Backpulver
4 EL Schlagsahne

So lang dauert’s: 15 min + etwa 50 min Backzeit

So geht’s:

1. Die Zwetschgen waschen und entkernen. Die Butter mit dem Zucker und dem Salz cremig rühren. Die Eier einzeln dazu und jeweils gut unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und ebenfalls darunter rühren. Zum Schluss noch die Schlagsahne dazu und nur noch kurz rühren.

2. Das Ganze in eine gefettete und gemehlte Springform füllen und die Zwetschgen darauf verteilen und ein bisschen reindrücken. Im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad (Umluft) etwa 50 min backen.

3. Abkühlen lassen und schmecken lassen. 🙂

Schoko-Walnuss-Cookies

3 Sep

Und weiter geht’s mit den Geburtstagen. Diesmal: Sandra. So unverschämt jung, dass ich das Alter aus Gründen des Selbstschutzes nicht nennen möchte ;-). Da sie auch ein kleines Schoko-Krümelmonster ist, habe ich ihr meine Lieblingskekse gebacken. Die sind wirklich so lecker, gekaufte kommen nicht mal annähernd ran. Deswegen habe ich auch gleich mehr gemacht und am Sonntag noch ein paar zum Bastel-Nachmittag bei Marion mitgenommen.

Ihr braucht für ca. 35-40 cookies:

150 g Zartbitterkuvertüre
100 g Walnüsse
120 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Ei
175 g Mehl
1/4 TL Backpulver

So lang dauert’s: 20 min + 2 h Kühlzeit + 12 min Backzeit

So geht’s:

1. Als erstes die Kuvertüre und die Walnüsse grob hacken.

2. Die Butter mit dem Zucker und dem Ei schaumig schlagen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und mit der Butter-Zucker-Mischung verkneten. Kuvertüre und Walnüsse dazu geben und nochmal kurz kneten. Den Teig halbieren und aus je einer Hälfte eine Rolle formen (Durchmesser etwa 4 cm). In Klarsichtfolie oder Backpapier wickeln und für etwa 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

3. Dann von den Rollen gut 1 cm dicke Scheiben abschneiden, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und noch ein bisschen flach drücken. Im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad (Umluft) etwa 12 Minuten backen.

4. Abkühlen lassen und in Keksdosen verstauen oder am besten lauwarm gleich schmecken lassen! 🙂

P.S.: Und dank dem Hinweis von Backtrinchen mache ich mit diesem Rezept auch noch bei einem Wettbewerb mit – Daumen drücken!

%d Bloggern gefällt das: