Das beste Kochbuch – ever!

29 Sep

Da die Post aus meiner Küche nicht ganz so an kam, wie sie sollte (es war wohl zu heiß für die Schokocreme… :-(), wollte ich meiner Tauschpartnerin Melanie unbedingt noch eine kleine Wiedergutmachung schicken. Damit sie dieses Mal auch wirklich etwas gutes bekommt, habe ich mir mein Lieblingskochbuch geschnappt – da ist noch nie was schief gegangen. Mit einem Rezept daraus habe ich sogar unsere Büro-interne-Perfekte-Dinner-Runde gewonnen. Aber warum ist es mein Lieblingskochbuch? Die Vor- und Hauptspeisen sind schon mal alle total lecker. Aber als ich es das erste Mal durchgeblättert habe und zu den Dessert-Kapiteln kam, war ich kurz vorm Hyper-Ventilieren😉. Denn: Man kommt zum ersten Kapitel „Hot Desserts“. Schon mal super, weil es ja ein Kapitel „Cold Desserts“ verspricht. Das folgt dann auch prompt. Da war ich schon glücklich. Dann habe ich weitergeblättert und das nächste Kapitel dreht sich um „Cakes“. Drei dolci-Kapitel in einem normalen Kochbuch?! Ich war hin und weg und blätterte weiter. Und da kam tatsächlich noch ein Kapitel: „Biscuits and Slices“. So blätterte ich strahlend das vierte dolci-Kapitel durch. Um dann festzustellen: DA IST NOCH EINES!!!🙂 Klar, es fehlen ja auch noch die „After-dinner Treats“.🙂 Ein Wahnsinns-Buch. Leider ist es bloß ein Neuseeländisches und hier nicht erhältlich. Aber fünf dolci-Kapitel – da entwickle ich Ehrgeiz😉. Ich habe es dann gebraucht irgendwo im virtuellen Amerika gefunden und mir schicken lassen. Nun habe ich aber gerade nochmal geguckt und mittlerweile kann man es neu schon für 30 Euro haben. Ein Schnäppchen für dieses Buch. Und hier isses: *klick.🙂

Ach ja, ich habe Melanie die hazelnut-caramel-slices gemacht.🙂

Ihr braucht für etwa 30 Stück:

200 g + 180 g Butter in Stückchen
50 g Kakaopulver
100 g +110 g Zucker
2 Eier
225 g Mehl
2 EL Agavendicksaft
170 ml Kondensmilch
180 g ganze Haselnüsse
200 g dunkle Kuvertüre, gehackt
1 TL Raps- oder Sonnenblumenöl

So lang dauert’s: etwa 45 min + 2 x mind. 30 min Kühlzeit

So geht’s:

1. 200 g Butter zusammen mit dem Kakaopulver bei geringer Hitze schmelzen lassen. 100 g Zucker dazu und rühren, bis sich dieser gelöst hat. Den Topf vom Herd nehmen und die Eier und das Mehl dazugeben. In eine rechteckige Back- oder Auflaufform (die man vorher mit Backpapier ausgelegt hat) geben und im vorgeheizten Ofen bei 150 Grad (Umluft) etwa 20 Minuten backen. Abkühlen lassen.

2. Während der Boden im Ofen ist, die Karamellfüllung zubereiten. Dazu die restliche Butter mit dem restlichen Zucker, dem Agavendicksaft und der Kondensmilch in einer Pfanne bei geringer Hitze schmelzen lassen. Dann auf mittlere Hitze hochschalten und unter Rühren zu einem goldgelben Karamell kochen. Das dauert etwa eine Viertelstunde. Parallel dazu die Haselnüsse anrösten und dann unter das fertige Karamell rühren. Wenn der Boden abgekühlt ist, die Karamell-Haselnuss-Masse darauf verteilen. Abkühlen lassen.

3. Während das Karamell abkühlt, die Schokolade schmelzen lassen. Das geht so: Einen Topf mit etwa 2 cm Wasser auf den Herd, aufkochen lassen. 2/3 der Kuvertüre in eine Schüssel geben, die über das Wasserbad passt. Wenn das Wasser kocht, den Topf vom Herd ziehen und die Schüssel auf den Topf stellen. Die Kuvertüre unter Rühren schmelzen lassen. Dann die Schüssel aus dem Wasserbad nehmen und das restliche Drittel der Kuvertüre dazu. Wieder unter Rühren schmelzen lassen. Falls die Kuvertüre nicht ganz schmilzt, die Schüssel nochmal kurz aufs Wasserbad setzen. Die geschmolzene Kuvertüre dann solange abkühlen lassen, bis ein Tupfer auf der Unterlippe einem nicht mehr warm erscheint, sondern irgendwie “neutral”. Das Öl dazugeben, verrühren und auf die Karamell-Masse-geben. Fest werden lassen.

4. In „slices“ schneiden, ein paar verschenken und den Rest selbst schmecken lassen!🙂

9 Antworten to “Das beste Kochbuch – ever!”

  1. Marion September 29, 2012 um 5:32 pm #

    Mmmh, die Slices sehen ja super lecker aus! Ich habe gerade eine Tarte Tatin im Ofen.😀

  2. Melanie September 30, 2012 um 3:42 pm #

    🙂 die sehen nicht nur lecker aus! Die sind super lecker🙂
    Vielen lieben Dank!

  3. Kathi Oktober 21, 2012 um 9:51 am #

    Ich hatte bei dieser PamK-Runde genau dasselbe Problem:/
    Der Postbote meinte, dass mein Paket ruhig noch übers Wochenende
    in der Poststation bleiben könne, sodass meine liebe Tauschpartnerin
    erst nach einer ganzen Woche Reise mein Paket erhielt
    – welches dann natürlich nicht mehr genießbar war:/

    Doch beim Anblick dieser leckeren Slices,
    fand Melanie es bestimmt nicht schlimm, dass sie etwas länger
    auf dein Post aus meiner Küche-Päckchen warten musste😉

    liebe Grüße
    Kathi

    • dolciliciousteffi Oktober 21, 2012 um 6:36 pm #

      Diese Post… ist denen eigentlich klar, dass wir jede zwei Monate Großkunden sind?!😉 Na ja, hoffe mal auf den Winter…

  4. blaubeerhügel Mai 21, 2014 um 9:18 pm #

    wie groß muss denn die form sein?🙂

    • dolciliciousteffi Mai 21, 2014 um 9:29 pm #

      Meine war so in etwa 30×40 cm. Andere Größen gehen aber auch, dann werden die slices halt ein bisserl flacher oder höher.🙂

      • blaubeerhügel Juni 9, 2014 um 2:23 pm #

        super, vielen dank!🙂

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  1. Himbeer-Brownies mit weißer Schoki « dolcilicious - Oktober 10, 2012

    […] Nur Mädels. Kuchen, Kekse & Schoki. Glückliche Gesichter. Shopping-Glückshormone… nein, ich rede nicht von einem Samstag in der Fußgängerzone . Sondern von einem sonntäglichen Bastelnachmittag bei Marion. Letztes Wochenende war es mal wieder soweit. An die 20 Mädels haben sich auf nach Pasing gemacht um zu stempeln, zu falzen und zu kleben. Marion muss beim vorbereiten Nachtschichten eingelegt haben… da habe ich zumindest einen Teil vom Kuchenbuffet übernommen. Maßgabe war, etwas zu machen, wofür man keinen Teller, sondern nur eine Serviette braucht. War kurz zwischen Gugls, Cupcakes und Keksen hin und her gerissen, habe mich dann aber doch für die Königin der Schokokuchen entschieden: Brownies . Auch wieder ein Rezept aus dem weltbesten Kochbuch. […]

  2. Birne versinkt in einem Traum aus Schokolade, Mandeln und saftigem Rührteig « dolcilicious - Oktober 30, 2012

    […] die nächsten Tage. Jetzt erst mal zum Birnenkuchen – ein etwas abgewandeltes Rezept aus dem besten Kochbuch der Welt […]

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