Archive | November, 2012

Geschenke aus der Küche: feiner Orangenlikör & bitte voten!!!

30 Nov

Hier kommt nun noch das Rezept für den Orangenlikör. So einfach und so ein schönes Geschenk. Selbst wenn man ihn nicht trinken mag, kann man ihn wunderbar zum backen und für andere dolci verwenden.

Zunächst aber eine groooo00ße Bitte: Als dolci-Expertin habe ich natürlich beim Edeka-Eis-Kreations-Wettbewerb mitgemacht :-). Finde meine Kombination auch wirklich unschlagbar. Wenn mein Eis gewinnt, wird es produziert und ihr könnt es überall kaufen. Und ich bekomme eine Jahresration und schmeiße eine Eis-Party ;-). Also: bitte bitte abstimmen, weitersagen und hoffentlich nächsten Sommer genießen. Vielen lieben Dank im Voraus!!

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Hier nun aber der Likör.

Ihr braucht für ca. 700 ml:

3 Bio-Orangen
100 g Zucker
350 ml Rum

So lang dauert’s: 20 min

So geht’s:

1. Die Orangen heiß abwaschen und die Schale abreiben. Die abgeriebene Schale mit 100 ml Wasser und dem Zucker aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen, bis der Zucker sich gelöst hat. Immer wieder mal umrühren. Abkühlen lassen.

2. Die Orangen auspressen und zum abgekühlten Sirup geben. Durch ein feines Sieb gießen und den Rum dazu geben. Mit Hilfe eines Trichters in kleine Flaschen füllen, diese kühl und dunkel lagern. Eigentlich sollte er vier Wochen durchziehen, aber er schmeckt auch schon nach einem Tag ;-).

3. Rein in Tee, in den Keks-Teig, die Mousse-au-chocolat, …, oder einfach pur: schmecken lassen. 🙂

In der Weihnachtsschickeria

29 Nov

… ist das Motto von Post aus meiner Küche, Runde vier. Nachdem das Päckchen inzwischen bei meiner Tauschpartnerin angekommen sein muss, kann ich das Geheimnis meiner persönlichen Weihnachtsschickeria lüften. Was macht man im nasskalten November oder Dezember am liebsten? Genau, daheim einkuscheln, Tee machen, diesen zum aufwärmen ein bisschen aufpeppen ;-), Weihnachtsdolci rausholen. Also habe ich diese Zutaten in mein Paket gepackt – nur ums einkuscheln muss sich Janin selbst kümmern ;-).

Zum schwarzen Weihnachtsschickeria-Tee (einfach schwarzen Tee mit Kokosraspel, ein paar Cranberries und weihnachtlichen Gewürzen, z.B. Spekulatiusgewürz mischen) gibt es einen Orangenlikör und kleine Stollen-Gugl. Eigentlich sollten es Stollen im Glas werden, aber ich hatte noch so viel Teig übrig, dass ich auch Gugls gemacht habe. Und mir dann überlegt habe, dass  das zum verschicken vielleicht doch deutlich einfacher wäre. Und man kann sie so schön nebenher verputzen ;-).

Das Rezept für den Likör gibt es morgen oder am Wochenende, hier erst mal die Stollen im Glas / Gugl-Stollen.

Ihr braucht für ein Gesamtvolumen von ca. 2 l:

3 EL Rum
60 g Rosinen und/oder Cranberrys
250 g Mehl
2,5 TL Backpulver
80 g Zucker
1 TL Lebkuchen- oder Spekulatiusgewürz
3 Eier
150 g weiche Butter oder Magarine
125 g Speisequark
100 g Orangeat
100 g gehackte Mandeln

So lang dauert’s: 20 min + Backzeit (Gugl: 10 Minuten, Gläser je nach Größe)

So geht’s:

1. Die Rosinen und/oder Cranberrys im Rum einweichen. Das Orangeat ganz fein hacken.

2. Das Mehl mit dem Backpulver mischen. Alle anderen Zutaten (auch den Rum vom einweichen) dazu geben und gut verrühren.

3. In Weckgläser oder in Gugl-Formen oder in kleine Guglhupf-Formen oder in Muffins-Formen oder… füllen. Im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad (Umluft) je nach Größe der Formen zwischen 10 und 40 Minuten backen. Einfach beobachten und immer wieder eine Stäbchenprobe machen.

4. Für die Stollen im Glas gilt: Die Gummiringe in kaltem Wasser einweichen und die Gläser sofort  nach dem backen noch heiß verschließen. So halten sich die Stollen bis zu drei Wochen (theoretisch ;-)).

5. Die anderen Stollen sollten in den nächsten drei Tagen verzehrt werden. In diesem Sinne: schmecken lassen. 🙂

Hilfe! Es brennt…

28 Nov

… akuter Unterzucker! 🙂 Falls ihr auch oft in dieser Situation seid und irgendwann auch mal ein Kind zu Besuch kommt oder ihr ein eigenes habt, kann ich diesen Feuerwehrkuchen empfehlen. Es handelt sich dabei um einen einfachen Zitronenkastenkuchen, der als Feuerwehrauto gestaltet wurde. Und ganz schnell bei Unterzucker hilft… 😉

Mmh, leider sind mir die Fenster etwas zerlaufen…ich sehe noch Verbesserungspotential ;-).

Ihr braucht für eine Kastenform von etwa 30 cm Länge:

150 g weiche Butter oder Magarine
150 g Zucker
3 Eier
1 Bio-Zitrone
Salz
375 g Mehl
3 TL Backpulver
225 g Joghurt

für die Deko:
150 g Puderzucker
Zitronensaft
rote Speisefarbe (sehr viel…)
blaue Speisefarbe (ganz wenig…)
gelbe & blaue Schokolinsen
braune Zuckerschrift
Lakritzschnecken
Mikado-Kekse

So lang dauert’s: 60 min + 40 min Backzeit

So geht’s:

1. Als erstes für den Kuchen die Butter und den Zucker gut verrühren. Dann die Eier und 1 Prise Salz dazu. Die Zitrone heiß abwaschen und die Schale ebenfalls dazu reiben. Alles gut verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und zusammen mit dem Joghurt und 2 EL Zitronensaft (ausgepresst aus der entschälten Zitrone) dazugeben und unterrühren. Den Teig in die gefettete und gemehlte Kastenform geben und bei 175 Grad im vorgeheizten Ofen etwa 40 Minuten lang backen.

2. Während der Kuchen abkühlt, die Deko vorbereiten. Dazu zunächst aus den Mikado-Keksen eine Leiter „bauen“. Zwei Kekse bilden das Grundgerüst, für die Sprossen 2 Kekse in gleich große Teile schneiden und mit der braunen Zuckerschrift auf das Grundgerüst kleben. Trocknen lassen.

3. Dann den Puderzucker mit wenig Zitronensaft verrühren, bis eine dickliche Glasur entsteht. Etwa 1-2 EL abnehmen und mit 1 Tropfen blauer Lebensmittelfarbe hellblau färben. Den Rest mit roter Speisefarbe rot färben.

4. Ist der Kuchen abgekühlt, etwa 1/4 des Kuchens abschneiden und die Oberseite glatt abschneiden. Den restlichen Teil auf den Kopf stellen (so, dass die ebene Seite nach oben zeigt). Das kleine Teil ebenfalls auf dem Kopf auf eine Randseite des umgedrehten Kuchens setzen. Alles mit der roten Glasur überziehen und kurz trocknen lassen.

5. Die Lakritzschnecken als Reifen an das Auto kleben. 3 Schnecken als Schlauch auf das Auto legen (die oberste ein bisschen aufrollen).  Die Leiter auf Schlauch und Fahrerhaus legen. Zwei blaue Schokolinsen als Blaulicht, zwei gelbe als Schweinwerfer ankleben. Mit der Zuckerschrift ein Nummerschild, „112“ etc. auf das Auto malen.

6. Dann noch die Fenster mit der blauen Glasur aufmalen (wenn diese inzwischen zu trocken ist, mit Zitronensaft oder Wasser verflüssigen).

7. Trocknen lassen, schnell ein Foto machen bevor die Leiter weggeknabbert wird (es hat keine 5 Minuten gedauert…) und schmecken lassen. 🙂

Chocolate meets passion fruit

25 Nov

Der perfekte Nachtisch, der allen schmeckt, sind Schokoküchlein ohne Mehl. Kleine Bomben, von denen noch nicht mal ich viel essen kann ;-). Aber zum gestrigen Dinner- und Spieleabend habe ich die perfekte Kombi ausprobiert. Zum Schoko-Rum-Küchlein gibts einen Joghurt mit frischer Maracuja. Das nimmt dem ganzen die Schwere und die Gäste haben dann auch gleich eine zweite Portion verdrückt. Danke, Jamie (ist nämlich ein Rezept aus dem aktuellen Jamie-Oliver-Magazin). 🙂

Ihr braucht für 6 eher Hungrige:

170 g Butter
170 g dunkle Kuvertüre
40 ml brauner Rum
80 g Zucker
3 Eier
500 g Joghurt (kein fettarmer… ist hier auch schon wurscht ;-))
4 Maracujas
Puderzucker oder/und Kakao

So lang dauert’s: 20 min + ca. 25 min Backzeit

So geht’s:

1. Die Butter und die Schoki im Wasserbad oder auf dem Induktionsherd langsam schmelzen lassen. Kurz abkühlen lassen.

2. Die Eier trennen. Den Eischnee ganz steif schlagen, das Eigelb leicht schaumig. Eigelb, Rum und Zucker zur Butter-Schoki-Mischung geben und gut unterrühren. Dann das Eiweiß vorsichtig unterheben.

3. Den Teig am besten in 9 oder 12 Vertiefungen einer 12er-Muffinform geben (gefettet & gemehlt). Alternativ könnt ihr auch eine kleine Springform nehmen, dann verlängert sich die Backzeit um etwa 10  Minuten.

4. Im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad (Umluft) etwa 25 min backen. Abkühlen lassen.

5. Die Maracujas halbieren und das Fruchtfleisch herausschaben.

6. Und schon gehts ans anrichten: 1-2 Küchlein auf einen Teller, darüber und daneben etwas Joghurt. Darauf das Maracuja-Fruchtfleisch und das Ganze mit Puderzucker und/oder Kakao bestäuben (ich habe so eine Zucker-Schoko-Mühle mit Zucker und Schokokügelchen und habe die darüber gemahlen).

7. Bevor es einem jemand weg isst: Schmecken lassen! 🙂

schnelle Apfel-Tarte

23 Nov

Am Sonntag waren wir zum Ente essen eingeladen bei Kathrin & Zava. Da die beiden einen Contest daraus gemacht haben (bayerische Ente gegen toskanische Ente), hatten sie natürlich keine Zeit, sich noch um das dolci zu kümmern. Also habe ich mich schnell in die Küche gestellt und binnen weniger Minuten diese Apfel-Tarte in den Ofen geschoben. Etwa genau so schnell war sie dann auch wieder weg… 😉

Ihr braucht für 6 Personen:

50 g Rosinen
50 ml Amaretto
50 g Marzipan
Blätterteig aus dem Kühlregal (etwa 30 x 40 cm)
1 Eigelb
1 Orange
2 Äpfel

So lang dauert’s: etwa 15 min + 20 min Backzeit

So geht’s:

1. Am Vorabend die Rosinen im Amaretto einweichen und das Ganze über Nacht zugedeckt ziehen lassen.

2. Etwa eine Stunde vor Backbeginn das Marzipan in den Tiefkühlschrank legen.

3. Den Blätterteig auf ein Backblech legen, längs halbieren und die Seiten jeweils so umschlagen, dass bei beiden Stücken ein Rand entsteht. Den kompletten Blätterteig mit dem Eigelb bestreichen.

4. Die Orange heiß abwaschen und die Schale fein auf den Blätterteig reiben. Das Marzipan aus dem Tiefkühlschrank nehmen und auch darüber reiben. Die Äpfel schälen und in dünne Spalten schneiden. Auf dem Blätterteig verteilen. Nun die Amaretto-Rosinen und den Amaretto auf, zwischen und neben den Äpfeln verteilen.

5. Bei 160 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen etwa 20 Minuten lang backen.

6. Herausnehmen, kurz abkühlen lassen und lauwarm mit Sahne, Walnußeis oder einfach pur servieren.

7. Schmecken lassen. 🙂

Chocolate meets coconut

19 Nov

Schokolade steht auf meiner persönlichen Unverzichtbar-Liste ja ganz oben. 🙂 Aber auch Kokosnuss steht auf dieser Liste… ob früher in Italien am Strand pur, im Raffaello oder als Milch im Curry. Mmmh! Wenn nun die Schokolade mit der puren Kokosnuss, dem Raffaello und der Kokosmilch zusammen trifft, kommt dieses leckere Törtchen dabei heraus. Nicht so kompliziert wie es ausschaut und garantiert mit Wow-Effekt. So geschehen gestern bei Marion beim Bastel-Workshop. Ich habe jedenfalls keines der Törtchen wieder mit nach Hause genommen..

Ein Rezept aus dem schönen Backbuch Backlust, das anscheinend nicht mehr aufgelegt wird… versteh einer die Verlage ;-).

Ihr braucht für 12 Stück:

250 g Zartbitter-Kuvertüre, gehackt
200 g Mehl
1 TL Backpulver
2 EL Kakaopulver (echtes! Kein Nesquick o.ä.)
1 Ei
75 g Zucker
60 ml Sonnenblumen- oder Rapsöl
200 ml Kokosmilch
12 Raffaello
eine gute Hand voll Kokoschips

So lang dauert’s: 20 min + 25 min Backzeit +  etwa 60 min Kühlzeit

So geht’s:

1. 100 g der Schoki mit Mehl, Back- und Kakaopulver mischen. Ei, Zucker, Öl und Kokosmilch verrühren und zur Mehlmischung geben. Kurz verrühren, bis die Masse einigermaßen homogen ist.

2. Ein Muffinsblech mit Papierförmchen auslegen und etwa 1 EL des Teiges in jede Vertiefung geben. Je ein Raffaello drauf setzen, den restlichen Teig auf diesen verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad (Umluft) 20-25 Minuten backen. Abkühlen lassen.

3. Die restliche Schoki im Wasserbad schmelzen lassen. Die Muffins mit der Oberseite einmal eintauchen, kurz antrocknen lassen und die Kokoschips auf den Muffins verteilen. Fest werden lassen.

4. Fertig! Schmecken lassen! 🙂

Die ersten Plätzchen…

17 Nov

… zergehen auf der Zunge, sind schön mandel-schokolig und schmecken gar nicht sooo nach Weihnachten, so dass man sie auch schon im November essen darf. Habe ich so beschlossen :-). Ein Rezept aus der November-Ausgabe der Essen-und-Trinken, meiner Lieblings-Koch-Zeitschrift.

Ihr braucht für 40-50 Stück:

100 g geschälte gemahlene Mandeln
180 g Butter in kleinen Stücken
1 Prise Salz
1 Eigelb
60 g Puderzucker
1 Pck. Vanillezucker
180 g Mehl
100 g Zartbitterkuvertüre

So lang dauert’s: 30 min + 60 min Kühlzeit + 15 min Backzeit

So geht’s:

1. Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten und dann abkühlen lassen. 1 EL beiseite stellen, den Rest mit der Butter, dem Salz, dem Eigelb, dem Puder- und dem Vanillezucker sowie dem Mehl verkneten. Den Teig in Folie gewickelt etwa eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

2. Dann den Teig nochmal kurz durchkneten. Ein walnussgroßes Stück abnehmen, zwischen den Handfläche zu einer etwa 7 cm langen Rolle formen. In Kipferlform biegen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. So weiter verfahren bis der Teig aufgebraucht ist. Im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad (Umluft) etwa 15 Minuten backen. Abkühlen lassen.

3. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Mit einem Löffel streifenförmig auf den Kipferl verteilen. Die restlichen Mandeln darüber streuen.

4. Trocknen lassen, in Metalldosen verpacken oder gleich schmecken lassen :-).

Und weil morgen (mal wieder) ein Bastel-Workshop bei Marion ist und diesmal auch geswapt wird (d.h. die Teilnehmer tauschen kleine selbst gebastelte Objekte untereinander) habe ich die leckeren Kipferl gleich in meine kleinen gebastelten Verpackungen gepackt.

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