Archive | Dezember, 2012

3… 2… 1…

30 Dez

Natürlich muss man das alte Jahr stilvoll zu Ende gehen lassen. Wir tun das mit einer Schoko-Orangen-Torte, die es morgen bei Marion als Dessert nach dem traditionellen Silvester-Fondue gibt. Da ich die aber morgen erst mache, gibt es das Torten-Rezept im Nachhinein. Hier ein alternativer toller Nachtisch für das Silvestermenü: eine Schoko-Karamell-Tarte, diesmal eine andere Version als die Geburtstagstarte für Zava. Hier wird nämlich nur der Boden gebacken, der Rest muss nur kühlen. Und irgendwie war diese hier einfacher zu machen, aber mindestens genau so gut.

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Das war das letzte Rezept dieses Jahres! Euch allen einen guten Rutsch in ein glückliches und gesundes neues Jahr! 🙂

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Last-Minute-Plätzchen: Walnuss-Küsschen

24 Dez

Die Geschenke sind verpackt, der Baum ist geschmückt, der Fondue-Topf steht bereit – nun kann man sich entweder auf die Couch legen oder noch ein paar schnelle Plätzchen backen :-). Dieses Walnuss-Küsschen sind wirklich sehr einfach, ganz schnell gemacht und schmecken ganz frisch sowieso am besten. Statt Walnüssen kann man natürlich auch andere Nüsse nehmen.

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Geschenke aus der Küche: Schoko-Mandel-Aufstrich

20 Dez

Ein total einfaches Rezept – das kann jeder! Für fehlende Geschenke aus der Küche gibt es nun keine Ausrede mehr ;-). Kann bloß noch nicht sagen, wie genau es schmeckt, da ich die zwei Gläser des ersten Schwungs schon verschenkt habe. Habe aber natürlich den Topf äh… gesäubert… und in dem noch warmen Zustand war der Aufstrich lecker!

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save the best for last

18 Dez

Baumkuchenwürfel muss ich immer relativ zeitnah an Weihnachten machen. Sie sind nämlich eine meiner allerliebsten Plätzchensorten und ich genehmige mir zwischendurch gerne mal 2-3 :-). Glücklicherweise gehöre ich nicht zu den Menschen, denen das gleich total auf die Hüften geht, aber meinen Cholesterinspiegel möchte ich grad trotzdem nicht wissen… Am Wochenende gibts nochmal last-minute-Plätzchen, die schon fast gesund sind (keine Butter, Nüsse) :-).

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Ihr braucht für etwa 60 Stück:

125 g weiche Butter
75 g Puderzucker
3 Eier
2 EL Sahne
125 g Mehl
100 g Aprikosenmarmelade
ca. 300 g dunkle Kuvertüre
evtl. Perlen zum verzieren

So lang dauert’s: etwa 60 min + Kühlzeit

So geht’s:

1. Die Butter mit dem Puderzucker und den Eiern cremig rühren. Die Sahne und das Mehl dazugeben und gut unterrühren. Die Aprikosenmarmelade glatt rühren, evtl. mit Hilfe eines Pürierstabs.

2. 2-3 EL Teig in eine gefettete Kastenform (ca. 30 cm Länge) geben und verstreichen. Im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad (Umluft) etwa 3-4 Minuten backen (der Teig sollte ein bisschen Farbe haben, aber noch nicht braun sein). Diesen Vorgang einmal wiederholen. Dann die Hälfte der Aprikosenmarmelade auf Schicht 2 verteilen, eine weitere Schicht Teig drauf und wieder in den Ofen damit. Etwa drei- bis viermal den Teig-Vorgang wiederholen, dann eine zweite Marmeladenschicht einarbeiten und mit dem restlichen Teig wie gehabt verfahren bis der Teig aufgebraucht ist. Abkühlen lassen.

3. Die Kuvertüre wie hier beschrieben schmelzen. Den Baumkuchen aus der Kastenform stürzen und in etwa 60 Würfel schneiden. Die Würfel in die Kuvertüre tauchen, kurz abtropfen lassen und auf Backpapier trocknen lassen. Evtl. mit einer kleinen Perle dekorieren.

4. Immer mal wieder, aber nicht so häufig wie ich grad: Schmecken lassen. 🙂

Geschenke aus der Küche: Backmischungen

16 Dez

Na, beim Einkaufen der Plätzchen-Zutaten wie ich etwas zu wild gewesen? Und jetzt noch pfundweise gemahlene Nüsse und Gewürze im Vorrat? 😉 Außerdem braucht ihr noch ein kleines Weihnachtsgeschenk für die nette Kollegin/den hilfsbereiten Nachbarn/die Lieblings-Cousine? Dann habe ich hier genau das richtige für euch: Eine Backmischung zum Selber machen. Je nach Vorliebe die Schoko- oder die Rotweinversion. Dazu ein kleines Rezeptkärtchen gebastelt, eine Kuvertüre eingepackt und schon habt ihr ein super Geschenk. Verena, die erste, die in den Genuss der Backmischung gekommen ist, müsste jetzt bitte nur noch kommentieren wie der gebackene Kuchen schmeckt :-).

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Ihr braucht:

Version Rotweinkuchen
2 x 100 g dunkle Kuvertüre
220 g Mehl
3 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Lebkuchen- oder Spekulatiusgewürz
1/2 TL Bourbon-Vanillezucker
100 g Mascobado-Zucker (oder brauner Zucker)
100 g gemahlene Haselnüsse

Version Schokokuchen
100 g Amarettini
2 x 100 g dunkle Kuvertüre
200 g Mehl
3 TL Backpulver
1 Prise Salz
40 g Kakao
1/2 TL Bourbon-Vanillezucker
100 g Puderzucker
50 g gemahlene geschälte Mandeln

So lang dauert’s: 30 min (inkl. Karte basteln & verpacken)

So geht’s:

Version Rotweinkuchen
100 g der Schoki fein hacken. Die restlichen 100 g (sollte eine extra Tafel sein) in Packpapier einpacken. Die gehackte Schoki nun mit allen anderen Zutaten gut mischen. Erst in einen Gefrierbeutel füllen, diesen mit einem Gummi fest verschließen und das Ganze dann in ein schönes Stoffsäckchen oder in einen hübschen Papierbeutel geben. Die Anleitung dazu hier (Anleitung_Backmischung) ausdrucken, auf farbigen Karton kleben, diesen ein bisschen verzieren. Zusammen mit Backmischung und Kuvertüre dem glücklichen Empfänger überreichen. Und der soll es sich dann: schmecken lassen :-).

Version Schokokuchen
Im Prinzip wie beim Rotweinkuchen. Nur werden hier noch die Amarettini zerbröselt und untergemischt.

Pistazienschnecken

15 Dez

Statt großer Worte: prima Sorte! 🙂

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Ihr braucht für etwa 60 Stück:

250 g Mehl
100 g Zucker
1 Ei
125 g weiche Butter
50 g Pistazien (ungesalzen)
250 g Marzipanrohmasse
2 Eiweiß

So lang dauert’s: etwa 20 min + 8 min Backzeit + Kühlzeit

So geht’s:

1. Mehl mit Zucker, Ei und Butter verkneten. Den Teig abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen.

2. Die Pistazien fein mahlen. Mit dem Marzipan und den Eiweißen verkneten.

3. Den Teig portionsweise in Rechtecke ausrollen (ca. 20 x 30 cm). Die Marzipanmasse auf das Rechteck streichen und von der langen Seite her aufrollen. Vorsichtig in etwa 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (Umluft) etwa 8 Minuten backen. Abkühlen lassen.

4. Schmecken lassen. 🙂

Weihnachts-Biscotti

13 Dez

Puh, ich hab grad noch so viele Rezepte und Fotos von meinen Werken auf dem Stapel, dass ich gar nicht mehr nachkomme mit dem posten. Das hier schreibe ich gerade in den 3-4 Minuten, die ich jeweils habe, wenn ich eine neue Schicht Teig auf den Baumkuchen im Ofen gebe… Da im Moment die Plätzchen wohl am interessantesten sind, verschiebe ich den Nachtisch von Samstag auf den Januar und arbeite mich nun erst mal durch die Plätzchenrezepte :-). Diesmal eine italienische Variante: Schoko-Kirsch-Mandel-Biscotti – sehr lecker! Und man muss die Biscotti zwar recht lange backen, aber dafür muss man nix ausrollen, ausstechen, spritzen o.ä. Also auch vom Aufwand her empfehlenswert.

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Ihr braucht für etwa 50 Stück:

280 g Mehl
1/2 TL Natron
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
200 g dunkle Kuvertüre, gehackt
100 g getrocknete Kirschen
100 g gehackte Mandeln
60 g weiche Butter
100 g Zucker
2 Eier

So lang dauert’s: etwa 20 min + etwa 60 min Backzeit + Kühlzeit

So geht’s:

1. Mehl, Natron, Backpulver, Salz und Zimt mischen. 100 g der Schoki mit den Kirschen und den Mandeln mischen. Die Butter mit dem Zucker cremig schlagen. Die Eier jeweils einzeln dazugeben und weiter cremig schlagen.

2. Die Mehlmischung dazu geben und genau wie bei den Muffins nur solange unterrühren, bis die trockenen Zutaten gerade feucht sind. Dann die Schoki-Kirsch-Mandel-Mischung unterkneten.

3. Jeweils die Hälfte des Teigs zu einem langen Fladen formen (etwa 30 cm) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad (Umluft) etwa 25 Minuten backen. Danach etwa 20 Minuten abkühlen lassen. Den Ofen auf 160 Grad herunterschalten.

4. Dann die Fladen in etwa 1,5 cm dicke Scheiben schneiden (Vorsicht: krümelt und zerbricht leicht). Die Scheiben auf das Blech zurück legen und etwa 10 Minuten backen. Dann wenden und nochmal 10 Minuten backen. Abkühlen lassen.

5. Die restliche Schoki wie hier beschrieben schmelzen. Mit einem Löffel über die Biscotti träufeln.

6. Trocknen lassen. Und dann einpacken, aber zumindest eines sofort schmecken lassen. 🙂

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