Rhabarber-Parfait… plus Extras!

12 Jun

So. Endlich. Das erste Eis🙂.

Rhabarber-Parfait_1

Zwar ist es „nur“ ein Parfait, für das ich die Eismaschine gar nicht gebraucht habe, aber es sah so lecker aus und ich wollte die Rhabarber-Zeit noch so gerne ausnutzen, dass ich das Einweihen der Eismaschine (mal wieder) hinten angestellt habe. Und am Wochenende muss ich wieder Kuchen backen…

Rhabarber_Parfait_2

Werde einfach mal Freunde auf nen Eisbecher einladen… dann gibts keine Ausreden mehr. Wer will?😉

Und nun mache ich mit diesem Rezept auch noch bei dem Rhabarber-Event von Küchenplausch mit – drückt mir die Daumen!!🙂

Ihr braucht für 6-8 Personen:

750 g Rhabarber
100 g TK-Himbeeren
3 EL Weißwein
3 EL + 190 g feiner Zucker
500 g Sahne
6 Eier
1 Bio-Zitrone
1 Prise Salz
140 g Puderzucker
rote Lebensmittelfarbe

So lang dauert’s: 60 min + mind. 4 h zum frieren

So geht’s:

1. Als erstes den Rhabarber putzen und in Stücke schneiden. Etwa 250 g davon mit den Himbeeren und dem Weißwein in einen Topf geben und zerkochen lassen. Das dauert so ne Viertelstunde. Dann das Ganze passieren, so dass man ein feines Fruchtmark hat.

2. In einem weiteren Topf 3 EL Zucker karamellisieren lassen, den restlichen Rhabarber dazugeben und zu einem Mus einkochen lassen. Abkühlen lassen.

3. Die Sahne erhitzen (nicht kochen). Die Eier trennen. 4 Eiweiß zur Seite stellen (in den Kühlschrank), den Rest (6 Eigelb und 2 Eiweiß) mit 50 g Zucker im heißen Wasserbad oder direkt auf dem Induktionsherd bei etwa 50 Grad schaumig aufschlagen, so dass eine dickliche Creme entsteht. Die warme Sahne nach und nach darunter rühren. Die Zitrone heiß abwaschen und die Schale hinein reiben. Dann noch 2 EL vom Fruchtmark dazu geben.

4. Jetzt braucht ihr entweder eine Form von 1 l Inhalt oder mehrere kleine Formen. Jeweils zur Hälfte mit der Ei-Sahne-Masse befüllen und eine Viertelstunde anfrieren lassen. Dann das Fruchtmark darüber verteilen und den Rest der Ei-Sahne-Masse. Das Ganze für mind. 4 Stunden ins Tiefkühlfach stellen, damit es schön durchfrieren kann.

5. Währenddessen aus den restlichen Eiweiß kleine Baiser machen. Achtung! Mit 4 Eiweiß werden es ganz schön viele (4 Backbleche), d.h. evtl. weniger nehmen und etwas für das Rührei am nächsten Morgen aufheben. Pro Eiweiß rechnet man mit je 35 g Zucker und 35 g Puderzucker. Die Eiweiße dann erstmal mit dem Salz steif schlagen und gegen Ende den Zucker einrieseln lassen. Dann solange weiter schlagen, bis der Zucker sich gelöst hat. Nun den Puderzucker vorsichtig unterheben. Die Baisermasse in 2 Teile teilen und eins davon mit roter Lebensmittelfarbe Rhabarber-Rosa färben🙂. In eine Spritztülle geben und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech kleine Tupfen spritzen. Im vorgeheizten Ofen bei 80 Grad etwa 2 Stunden trocknen lassen. Dabei einen Kochlöffel in die Tür klemmen, damit die Feuchtigkeit aus dem Ofen geht.

6. Zum anrichten das Parfait auf eine Platte oder auf einzelne Dessertteller stürzen. Das Rhabarbermus dazu geben und die kleinen Baisers dekorativ darüber verteilen. Löffel rein und schmecken lassen🙂.

5 Antworten to “Rhabarber-Parfait… plus Extras!”

  1. apply some pleasure Juni 12, 2013 um 7:17 pm #

    oh WOW – das sieht ja fantastisch aus!! NOM!😀

  2. Franzi Juni 13, 2013 um 8:56 am #

    Leckerleckerlecker!

  3. Verena Juni 16, 2013 um 8:54 am #

    Ich stell mir bei der Eisverkostung gerne zur Verfügung. :-)))

  4. Isabell Juni 26, 2013 um 2:54 pm #

    ich möchte bitte…unbedingt! Das Parfait sieht einfach spitzenklasse aus.🙂

    vielleicht hast du ja noch Lust mit deinem Rezept bei unserem Foodblog Rhabarber-Event ( http://www.kuechenplausch.de/events/cmviews/id/77 ) auf Küchenplausch mitzumachen. Es gibt auch schöne Preise zu gewinnen und viele tolle Rhabarber-Rezepte zu entdecken.

    Liebe Grüße
    Isabell

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