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Bye bye Sommer

9 Okt

Wenn in München die Wies’n* vorbei ist, ist das immer ein untrügliches Zeichen dafür, dass auch der Sommer und der Spätsommer vorbei sind. Während der Wies’n hat Petrus immer noch ein Einsehen, aber dieses Jahr hat er schon in den letzten Tagen geschwächelt. Deshalb noch ganz schnell einen leckeren Sommerdrink – vielleicht kann man sich ja nochmal für einen kurzen Moment den Sommer ins Haus holen.

Himbeer-Limes_1

Basis für den Sommerdrink ist leckerer Himbeer-Limes. Den habe ich mit Gin Tonic aufgegossen, dann ist es ein ganz leichter Sommerdrink. Wenn man ein bisschen mehr Alkohol möchte, nimmt man statt dessen Prosecco.

Himbeer-Limes_2

Der Limes schmeckt übrigens auch prima in der Erdbeer-Version (dafür frische oder tiefgekühlte Erdbeeren statt der Himbeeren verwenden).

*Für alle Nicht-Bayern: das Oktoberfest 🙂

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Geschenke aus der Küche: feiner Orangenlikör & bitte voten!!!

30 Nov

Hier kommt nun noch das Rezept für den Orangenlikör. So einfach und so ein schönes Geschenk. Selbst wenn man ihn nicht trinken mag, kann man ihn wunderbar zum backen und für andere dolci verwenden.

Zunächst aber eine groooo00ße Bitte: Als dolci-Expertin habe ich natürlich beim Edeka-Eis-Kreations-Wettbewerb mitgemacht :-). Finde meine Kombination auch wirklich unschlagbar. Wenn mein Eis gewinnt, wird es produziert und ihr könnt es überall kaufen. Und ich bekomme eine Jahresration und schmeiße eine Eis-Party ;-). Also: bitte bitte abstimmen, weitersagen und hoffentlich nächsten Sommer genießen. Vielen lieben Dank im Voraus!!

DSC_0458(2)

Hier nun aber der Likör.

Ihr braucht für ca. 700 ml:

3 Bio-Orangen
100 g Zucker
350 ml Rum

So lang dauert’s: 20 min

So geht’s:

1. Die Orangen heiß abwaschen und die Schale abreiben. Die abgeriebene Schale mit 100 ml Wasser und dem Zucker aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen, bis der Zucker sich gelöst hat. Immer wieder mal umrühren. Abkühlen lassen.

2. Die Orangen auspressen und zum abgekühlten Sirup geben. Durch ein feines Sieb gießen und den Rum dazu geben. Mit Hilfe eines Trichters in kleine Flaschen füllen, diese kühl und dunkel lagern. Eigentlich sollte er vier Wochen durchziehen, aber er schmeckt auch schon nach einem Tag ;-).

3. Rein in Tee, in den Keks-Teig, die Mousse-au-chocolat, …, oder einfach pur: schmecken lassen. 🙂

Chocolate meets passion fruit

25 Nov

Der perfekte Nachtisch, der allen schmeckt, sind Schokoküchlein ohne Mehl. Kleine Bomben, von denen noch nicht mal ich viel essen kann ;-). Aber zum gestrigen Dinner- und Spieleabend habe ich die perfekte Kombi ausprobiert. Zum Schoko-Rum-Küchlein gibts einen Joghurt mit frischer Maracuja. Das nimmt dem ganzen die Schwere und die Gäste haben dann auch gleich eine zweite Portion verdrückt. Danke, Jamie (ist nämlich ein Rezept aus dem aktuellen Jamie-Oliver-Magazin). 🙂

Ihr braucht für 6 eher Hungrige:

170 g Butter
170 g dunkle Kuvertüre
40 ml brauner Rum
80 g Zucker
3 Eier
500 g Joghurt (kein fettarmer… ist hier auch schon wurscht ;-))
4 Maracujas
Puderzucker oder/und Kakao

So lang dauert’s: 20 min + ca. 25 min Backzeit

So geht’s:

1. Die Butter und die Schoki im Wasserbad oder auf dem Induktionsherd langsam schmelzen lassen. Kurz abkühlen lassen.

2. Die Eier trennen. Den Eischnee ganz steif schlagen, das Eigelb leicht schaumig. Eigelb, Rum und Zucker zur Butter-Schoki-Mischung geben und gut unterrühren. Dann das Eiweiß vorsichtig unterheben.

3. Den Teig am besten in 9 oder 12 Vertiefungen einer 12er-Muffinform geben (gefettet & gemehlt). Alternativ könnt ihr auch eine kleine Springform nehmen, dann verlängert sich die Backzeit um etwa 10  Minuten.

4. Im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad (Umluft) etwa 25 min backen. Abkühlen lassen.

5. Die Maracujas halbieren und das Fruchtfleisch herausschaben.

6. Und schon gehts ans anrichten: 1-2 Küchlein auf einen Teller, darüber und daneben etwas Joghurt. Darauf das Maracuja-Fruchtfleisch und das Ganze mit Puderzucker und/oder Kakao bestäuben (ich habe so eine Zucker-Schoko-Mühle mit Zucker und Schokokügelchen und habe die darüber gemahlen).

7. Bevor es einem jemand weg isst: Schmecken lassen! 🙂

schnelles Tiramisu

14 Okt

Der gestrige Samstag war mal wieder ein bisschen vollgepackt: Erst noch kurz den letzten Tag der Glamour-Shopping-Week ausgenutzt. Diesmal Oasis und Idee, der Bastelladen. Dann die ersten Bastelsachen daheim ausprobiert, kurzfristig die Nerven verloren beim Blüten-aus-Stoffbändern-machen. Um 18 Uhr schon wieder bei Astrid zum Spiele-Abend eingefunden und dazwischen für das vorangehende Essen bei Astrid noch Nachtisch gemacht. Dafür blieb mir etwa eine halbe Stunde, sprich es durfte nix aufwändiges sein. Und so wurde es dieses Tiramisu, klassisch, aber ohne Eier und so auch noch am nächsten Tag essbar (wobei ich auch dieses keine fünf Tage aufheben würde, Irene ;-)) und für Schwangere geeignet.

Ihr braucht für 5-6 Personen:

500 g Mascarpone
ca. 100 ml Milch
4 EL Zucker
1 Bio-Zitrone
2 Espressi, abgekühlt
4 EL Amaretto
100 g Löffelbiskuits
Kakaopulver

So lang dauert’s: etwa 20 min + mind. 30 min zum durchziehen

So geht’s:

1. Für die Mascarponecreme die Mascarpone, die Milch und den Zucker verrühren. Am besten in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührer, denn es soll eine glatte Creme werden. Die Zitrone heiß abwaschen und die Schale fein abreiben. Eine Hälfte auspressen und zusammen mit der Schale unter die Mascarponecreme rühren.

2. Espressi und Amaretto verrühren. Die Hälfte der Biskuits in einer Auflaufform oder portioniert in kleinen Gläsern verteilen. Mit der Hälfte der Espressi-Amaretto-Mischung beträufeln. Die Hälfte der Mascaraponecreme darauf geben. Diese drei Schritte einmal wiederholen. Jetzt am besten erst mal durchziehen lassen und kurz vor dem Servieren mit Kakaopulver bestreuen.

3. Löffel rein und schmecken lassen. 🙂

Torrone-Parfait mit Schoko-Amaretto-Sauce

15 Sep

Für alle, die sich jetzt fragen, was Torrone ist: Es handelt sich um einen italienischen, weißen Nougat mit Mandeln oder Haselnüssen. Oder anschaulicher: Es sind die kleinen weißen Stückchen in der Toblerone. Deshalb heißt die Toblerone ja auch TObleRONE. Na? Again what learned  würde der Loddar jetzt sagen ;-).

Jedenfalls war ich neulich mal wieder im besten Laden der Stadt und da ist mir die Mandel-Torrone ins Auge gestochen. Im Hinterkopf wusste ich, dass ich da noch ein Rezept habe, das ganz toll aussieht. Also hab ich zwei Päckchen eingepackt und mich ans Werk gemacht. Und was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt. Super-lecker und sehr außergewöhnlich.

Ihr braucht für vier:

100 g  Torrone  mit Mandeln
35 g Zucker
2 große Eigelb
175 ml Schlagsahne
100 g dunkle Kuvertüre
1 EL Amaretto
200 g Himbeeren

So lang dauert’s: etwa 30 min + min. 6 h Gefrierzeit

So geht’s:

1. Von der Torrone 75 g mit einem Messer in kleine Stücke hacken oder (falls die Torrone zu klebrig ist) einfach zupfen. Beiseite stellen.

2. Den Zucker mit 40 ml Wasser einmal aufkochen und dann kurz köcheln lassen, bis ein Sirup entsteht.

3. Die Eigelbe in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Dann unter weiterem Rühren den heißen Zuckersirup langsam dazu geben. Diese Masse über einem kalten Wasserbad kalt schlagen.

4. Die Sahne halbsteif schlagen und unter die Eimasse heben. In kleine Silikonförmchen, eine Pastetenform o.ä. füllen und ab in den Tiefkühler damit. Mindesten sechs Stunden gefrieren lassen (ich hatte das Parfait mehrere Tage im Gefrierfach, das geht auch problemlos).

5. Für die Schokosauce 75 ml Wasser aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen und den Amaretto dazugeben. Dann die Kuvertüre unter Rühren darin schmelzen lassen. Abkühlen lassen.

6. Das Parfait vor dem Servieren kurz antauen lassen (am besten im Kühlschrank). Zusammen mit der Schokosauce und den Himbeeren anrichten und die restliche Torrone darüber streuen.

7. Schmecken lassen :-).

Oster-Special: Orangentrüffel-Eier

27 Mrz

Hier kommt die zweite Variante meiner Schoko-Eier: Vollmilch-Eier gefüllt mit einer leckeren Ganache aus dunkler Schoki und Orangenlikör.

Ihr braucht für ca. 15 Eier:

25 g Sahne
75 g Zartbitter Kuvertüre
30 g weiche Butter
10 ml Orangenlikör
15 Vollmilch-Hohlkörper in Ei-Form (z.B. von pralinenwerkzeug)
zum überziehen: 40 g Vollmilch Kuvertüre + 40 g Zartbitter Kuvertüre
1-2 EL Kakaopulver

So lang dauert’s: 45 min + 3 x 60 min Kühlzeit

So geht’s:

1. Die Sahne kurz aufkochen lassen und dann den Topf vom Herd ziehen. Die gehackte Zartbitter-Kuvertüre einrühren und schmelzen lassen. Für etwa 1 Stunde kalt stellen.

2. Die Butter und den Orangenlikör zur Schokomasse geben und das Ganze etwa 2 min. lang aufschlagen. Dann die Ganache mit Hilfe einer Spritztülle in die Hohlkörper füllen. Im Kühlschrank nochmals 1 Stunde kalt stellen.

3. Die Vollmilch und Zartbitter Kuvertüre zum überziehen wie hier beschrieben schmelzen lassen. Die Eier mit einem Tupfer Kuvertüre verschließen und dann das ganze Ei durch die Kuvertüre ziehen. Mit etwas Kakaopulver bestreuen und im Kühlschrank mind. 1 Stunde fest werden lassen.

4. Verschenken oder selber schmecken lassen :-).

Und hier sind nicht nur die Eier selbst gemacht: Das hübsche Beutelchen ist aus Tilda-Stoff und wurde von meiner Freundin Irene genäht. 🙂

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