Archive | Post aus meiner Küche RSS feed for this section

In der Weihnachtsschickeria

29 Nov

… ist das Motto von Post aus meiner Küche, Runde vier. Nachdem das Päckchen inzwischen bei meiner Tauschpartnerin angekommen sein muss, kann ich das Geheimnis meiner persönlichen Weihnachtsschickeria lüften. Was macht man im nasskalten November oder Dezember am liebsten? Genau, daheim einkuscheln, Tee machen, diesen zum aufwärmen ein bisschen aufpeppen ;-), Weihnachtsdolci rausholen. Also habe ich diese Zutaten in mein Paket gepackt – nur ums einkuscheln muss sich Janin selbst kümmern ;-).

Zum schwarzen Weihnachtsschickeria-Tee (einfach schwarzen Tee mit Kokosraspel, ein paar Cranberries und weihnachtlichen Gewürzen, z.B. Spekulatiusgewürz mischen) gibt es einen Orangenlikör und kleine Stollen-Gugl. Eigentlich sollten es Stollen im Glas werden, aber ich hatte noch so viel Teig übrig, dass ich auch Gugls gemacht habe. Und mir dann überlegt habe, dass  das zum verschicken vielleicht doch deutlich einfacher wäre. Und man kann sie so schön nebenher verputzen ;-).

Das Rezept für den Likör gibt es morgen oder am Wochenende, hier erst mal die Stollen im Glas / Gugl-Stollen.

Ihr braucht für ein Gesamtvolumen von ca. 2 l:

3 EL Rum
60 g Rosinen und/oder Cranberrys
250 g Mehl
2,5 TL Backpulver
80 g Zucker
1 TL Lebkuchen- oder Spekulatiusgewürz
3 Eier
150 g weiche Butter oder Magarine
125 g Speisequark
100 g Orangeat
100 g gehackte Mandeln

So lang dauert’s: 20 min + Backzeit (Gugl: 10 Minuten, Gläser je nach Größe)

So geht’s:

1. Die Rosinen und/oder Cranberrys im Rum einweichen. Das Orangeat ganz fein hacken.

2. Das Mehl mit dem Backpulver mischen. Alle anderen Zutaten (auch den Rum vom einweichen) dazu geben und gut verrühren.

3. In Weckgläser oder in Gugl-Formen oder in kleine Guglhupf-Formen oder in Muffins-Formen oder… füllen. Im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad (Umluft) je nach Größe der Formen zwischen 10 und 40 Minuten backen. Einfach beobachten und immer wieder eine Stäbchenprobe machen.

4. Für die Stollen im Glas gilt: Die Gummiringe in kaltem Wasser einweichen und die Gläser sofort  nach dem backen noch heiß verschließen. So halten sich die Stollen bis zu drei Wochen (theoretisch ;-)).

5. Die anderen Stollen sollten in den nächsten drei Tagen verzehrt werden. In diesem Sinne: schmecken lassen. 🙂

Nutella2Go Deluxe

29 Aug

Diese Woche ist wieder Post-aus-meiner-Küche-Woche :-). Thema diesmal: Picknick. War eine Herausforderung muss ich sagen. Es musste ja schließlich was sein, was auch verschickbar ist. Meine erste Idee war ein Kuchen im Glas, das war mir dann aber doch zu unspektakulär. Beim Backbuch-wälzen ist mir dann aber eine innovative Idee gekommen, und zwar genauer bei einem Rezept für süße Grissini. Zusammen mit einer leckeren Schokocreme und drei verschiedenen Toppings hat man das perfekte Picknick-dolci: Grissini durch die Schokocreme ziehen und dann in eines der Toppings.

Zur Auswahl stehen Kokos-Cranberry, XtraChoc-Mandel und Pistazie.

Ich hoffe sehr, dass Melanie sich freut. Der dolcilicious-Haushalt fand die Grissinis jedenfalls super-lecker :-).

Ihr braucht für 40-50 Stück:

Grissini
100 ml Milch
15 g frische Hefe
2 EL Zucker
250 g Mehl
1 Prise Salz

Schokocreme
250 g Zartbitterkuvertüre
100 g Sahne
4 EL Amaretto
50 g Nougat
100 g Butter

Toppings
je nach Lust und Laune gehackte Mandeln & Haselnüsse, Pistazien, Kokosraspel, getrocknete Früchte u.ä.

So lang dauert’s: etwa 60 min + ca. 8 min Backzeit

So geht’s:

1. Als erstes machen wir die Grissini. Dazu die Milch ein wenig erwärmen und die Hefe darin auflösen. Den Zucker dazu und rühren bis er sich gelöst hat. Dann Mehl und Salz unterrühren und zu einem geschmeidigen Hefeteig kneten. Falls der Teig zu bröselig sein sollte, noch etwas Milch dazu geben. Den Teig an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen (ich schalte dazu immer den Ofen auf 50 Grad, stelle ihn aus und dann kommt der Teig rein). Dann vom Teig sehr dünne Grissini von etwa 15 cm Länge formen und diese im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad (Umluft) ca. 8 Minuten backen.

2. Für die Schokocreme die Kuvertüre grob hacken. Die Sahne und den Amaretto einmal aufkochen, den Topf vom Herd nehmen und die Kuvertüre und den Nougat darin schmelzen lassen. Die Butter würfeln und unter die Schkoladenmasse ziehen, bis eine glatte Creme entsteht (im Notfall, wenn sich das Fett trennen sollte, hilft der Pürierstab!). In saubere Gläser füllen.

3. Die Toppings einfach so zusammenstellen wie man mag (beachten, dass Nüsse kurz angeröstet werden sollten).

4. Schön verpacken, auf eine grüne Wiese legen und schmecken lassen :-).

Post aus Brittas Küche

7 Jul

Natürlich musste ich zum Thema ‚very berry‘ nicht nur selbst etwas produzieren, sondern habe auch etwas bekommen: Erdbeer-Aperol-Marmelade und Bruchschokolade mit Cranberries. Die Marmelade ist noch nicht geöffnet, aber die Bruchschokolade wurde schon getestet und für sehr gut befunden ;-). Auch nochmal an dieser Stelle lieben Dank an Britta!

Schaut doch mal bei Britta vorbei, da findet ihr zumindest das Marmeladenrezept.

Morgen gibt es wieder was zum selber machen… jetzt erst mal einen schönen Samstagabend! 🙂

very berry

27 Jun

… ist das Thema der Runde 2 von ‚Post aus meiner Küche‚. Das wiederum ist eine sehr nette Idee von drei dolci-begeisterten Bloggerinnen. Es gibt alle 2-3 Monate ein bestimmtes Thema, alle die mitmachen wollen melden sich an und dann werden Tauschpartner zugelost. Diese schicken sich dann gegenseitig etwas selbst fabriziertes, natürlich passend zum aktuellen Thema. Vorher wird fotografiert, auf dem eigenen blog veröffentlicht und den drei Mädels von der Post ein Foto geschickt, die dann alle Beiträge auf dem Post-aus-meiner-Küche-blog veröffentlichen. Wirklich eine super Idee und es macht total Spaß mit zu machen!

Meine Post besteht aus zweierlei Köstlichkeiten, der Himbeer-Limes-Konfitüre vom letzten Eintrag und leckeren Baumkuchen-Petit-Fours, die mit dieser Konfitüre gefüllt sind.

Und so sieht die gesamte Post aus meiner Küche aus:

Ihr braucht für etwa 25 Stück:

125 g weiche Butter
90 g Zucker
200 g Marzipanrohmasse
4 Eier
1 Prise Salz
80 g Mehl
etwa 100 g Himbeer-Limes-Konfitüre
150 g Puderzucker
etwa 5 Himbeeren
etwas Zitronensaft
Perlen, Herzchen, kandierte Blütenblätter o.ä. zum verzieren

So lang dauert’s: mit Verzieren etwa 40 min + mind. 2 Stunden Kühlzeit

So geht’s:

1. Zuerst die Butter mit 20 g Zucker und 75 g Marzipan schaumig rühren. Dann die Eier trennen und die Eiweiße mit 70 g Zucker und dem Salz steif schlagen. Die Eigelbe kurz unterrühren. Das Mehl unterheben und das Ganze vorsichtig unter die Butter-Marzipan-Masse rühren.

2. Den Teig auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche streichen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad etwa 8 min backen.

3. Die Böden auskühlen lassen und dann in der Mitte halbieren, so dass man vier Böden hat. Jeden Boden dünn mit der Himbeer-Limes-Konfitüre bestreichen und die Böden aufeinander setzen. 125 g Marzipan in der Größe eines Bodens ausrollen und auf den obersten Boden legen. Ab in den Kühlschrank damit und mind. 2 Stunden durchkühlen lassen.

4. Die geschichteten Böden dann beliebig in Quadrate schneiden oder Herzen/Kreise o.ä. ausstechen.

5. Die Himbeeren durch ein Sieb passieren und  mit dem Puderzucker verrühren. Etwas Zitronensaft dazu bis eine streichfähige Masse entsteht. Die einzelnen Petit-Fours damit überziehen und nach Belieben verzieren.

6. Gut trocknen lassen und dann ab in die Post oder: Schmecken lassen! 🙂

Himbeer-Limes-Konfitüre

25 Jun

Champagner-Frühstück war gestern, Himbeer-Limes-Frühstück ist heute!! 🙂 Na gut, es ist nur Himbeer-Limes-Konfitüre, aber die ist wirklich super lecker. Gar nicht schwer und was ganz besonderes. Und: man kann sie natürlich weiter verarbeiten. Das passiert im nächsten Artikel…

Ihr braucht für zwei Gläser a etwa 300 g :

etwa 550 g aufgetaute TK-Himbeeren (frische gehen auch)
2 Bio-Limetten
200 g Gelierzucker 3:1
50 ml Wodka

So lang dauert’s: etwa 30 min

So geht’s:

1. Die Himbeeren kurz mit dem Pürierstab pürieren und dann durch ein feines Sieb passieren, so dass alle Kerne draußen bleiben.

2. Die Limetten heiß abwaschen, die Schale fein abreiben und zu den passierten Himbeeren geben. Die Limetten dann schälen und filetieren, dabei den Saft auffangen. Limettenfilets und -saft unter die passierten Himbeeren rühren. Insgesamt solltet ihr nun etwa 550 g im Topf haben. Den Gelierzucker dazu und das Ganze sprudelnd aufkochen und dann auf geringer Hitzte 3 Minuten köcheln lassen.

3. Währenddessen die Gläser auskochen.

4. Den Schaum von der Konfitüre abschöpfen, den Wodka unterrühren und dann die Konfitüre in die Gläser abfüllen. Gläser für 10 min auf den Kopf stellen.

5. Warten bis zum nächsten Post oder gleich aufs Brot damit und: Schmecken lassen! 🙂

%d Bloggern gefällt das: