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(Apfel)Schmarrn

14 Mrz

Ich bin sehr Kaiserschmarrn-kritisch. Aber ich mag es einfach nicht, wenn der fluffige Teig, falls er überhaupt fluffig ist und nicht total schwer, von irgendwas karamellisiertem erschlagen wird oder noch schlimmer, wenn das Kompott über den halben Kaiserschmarrn verteilt wird und alles matschig wird. Des is dann wirklich a Schmarrn ;-).
Da mache ich ihn lieber selber. Hier in der Abwandlung als Apfelschmarrn, als rosinenfreie Alternative für Marion :-).

Ihr braucht für zwei Personen:

2 Eier
1 EL Zucker
150 g Mehl
300 ml Milch
1 Apfel
2 EL gehackte Mandeln (kurz angeröstet)
Puderzucker
Preiselbeerkompott (oder ein anderes Kompott)

So lang dauert’s: etwa eine halbe Stunde

So geht’s:

1. Die Eier trennen, die Eiweiße steif schlagen, die Eigelbe mit dem Zucker schaumig schlagen. Mehl und Milch zur Eigelb-Zucker-Masse, gut verrühren. Dann den Eischnee unterheben.

2. Den Apfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und die Viertel in ca. 1 cm dicke Scheibchen schneiden.

3. Eine beschichtete Pfanne erhitzen (mittlere Hitze). Die Hälfte des Teiges einfüllen und ca. 5 min backen lassen. Wenden, mit zwei Kochlöffeln o.ä. in Stücke reißen. Die Apfelstückchen dazu und weitere 5 min. backen lassen.

4. Den Apfelschmarrn auf einem  Teller anrichten, mit Puderzucker bestäuben und die Mandeln darüber verteilen. Mit dem Kompott servieren.

5. Schmecken lassen :-).

31.12.2011, 22.30 Uhr

26 Feb

Bevor es die noch versprochenen Rezepte für Birnenkuchen und Macarons gibt, muss ich zunächst – solange es noch gute Orangen gibt – den Abschluss unseres Silvester-Dinners posten.  Nach einem Räucherlachs-Tartar an Salat, einem Steinpilz-Champignon-Süppchen und Tagliatelle mit Streifen vom Rinderfilet, Radicchio und Walnüssen (ich habe zwar gerade gegessen, aber wenn ich das so lese, bekomme ich wieder Hunger… 😉 ) gab es natürlich noch ein Dolci. Und zwar ein Schoko-Orangen-Mousse auf einem Blutorangen-Ragout. Das war perfekt zum vorbereiten – wenn die Gäste da sind, muss man nämlich nur noch anrichten. Und ich fand die Kombination aus reichhaltiger Mousse und den frischen Orangen sehr stimmig. Die Gäste anscheinend auch – es ist zumindest nichts übrig geblieben :-).

Ihr braucht für vier Personen:

150 g Zartbitter-Kuvertüre
250 g Sahne
1 Ei
2 EL Orangenlikör
2 EL Zucker
6 Bio-Blutorangen
200 ml Blutorangen-Saft
1/2 TL Agar Agar

So lang dauert’s: etwa 40 min + mind. 3 Stunden Kühlzeit

So geht’s:

1. Die Kuvertüre im Wasserbad gaaaanz langsam schmelzen und dann ein wenig abkühlen lassen.

2. Von einer Blutorange die Schale fein abreiben.

3 Die Sahne steif schlagen.

4. Das Ei kurz schaumig schlagen, die Kuvertüre darunter rühren. Orangenlikör und -schale dazu geben. Die Sahne unterheben. Die Mousse für mind. 3 Stunden kühl stellen.

5. Die Blutorangen filetieren.

6. In einem Topf den Zucker karamellisieren lassen. Mit dem Blutorangen-Saft ablöschen, das Agar Agar dazugeben und einmal kurz aufkochen.  Den Herd ausschalten, den Saft aber noch 10 min auf der heißen Herdplatte ohne Deckel stehen lassen. Dann die Filets dazu geben und im Kühlschrank abkühlen lassen (der Saft wird dann zu einer zähflüssigen Soße).

7. Die Mousse mit dem Blutorangen-Ragout anrichten.

8. Schmecken lassen! 🙂

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