Resteverwertung oder: es geht dem Hasen an den Kragen!

10 Jun

In der Regel hat Schokolade bei uns keine lange Lebensdauer 🙂 . Aber wer kennt das nicht: Eine angebrochene Tafel liegt schon länger rum und irgendwie wird sie dann unattraktiv. Oder man bekommt Schokolade geschenkt, die man jetzt nicht sooo gerne mag. Oder – ganz aktuell – hier liegt noch ein Schokoei rum, da ein Schokohase und irgendwie hat man da plötzlich auch keine Lust mehr drauf.

Dafür habe ich das ultimative Rezept. Es handelt sich um einen Triple-Chocolate-Cake – geschmolzene Schoko im Teig, gehackte Schoko im Teig und noch eine Schokoglasur obendrauf 😀 . Und weil nur im Kuchen schon ganze 300 g Schoko drin sind, verträgt er gut auch 100 – 150 g nicht so ganz hochwertige Schokolade. Ich verwende diese immer für den geschmolzenen Teil und nehme dazu noch etwas richtig gute, dunkle Schokolade. Die Glasur sollte auch immer aus guter Kuvertüre bestehen, sonst hat man keinen schön glänzenden Überzug.

Gerade essen wir diesen Kuchen gerne mit Erdbeeren und Sahne. Damit hat er wirklich das Zeug zum Lieblingsrezept 🙂 .

Ihr braucht für einen Kastenkuchen:

200 g + 100 g Schokolade
200 g weiche Margarine
100 g Zucker*
1 Prise Salz
4 Eier
200 g Mehl
10 g Kakao
1 TL Backpulver
150 g saure Sahne
150 g Kuvertüre
optional: Sahne, Erdbeeren
* je nachdem ob eure Schokoreste eher Vollmilch oder dunkel sind,  ggf. etwas mit der Zuckermenge ausgleichen

So lang dauert’s: 30 min + 60 min Backzeit + Kühlzeit

So geht’s:

  1. 200 g Schoki hacken und über einem heißen Wasserbad schmelzen. 100 g Schoki hacken.
  2. Die Margarine mit dem Zucker und dem Salz cremig rühren. Die Eier einzeln je etwa 30 Sekunden unterrühren. Die geschmolzene Schoki dazugeben und kurz verrühren. Das Mehl mit dem Kakao, dem Backpulver und der gehackten Schoki mischen und zusammen mit der sauren Sahne unter den Teig rühren.
  3. Den Teig in eine gefettete und gemehlte Kastenform geben und im vorgeheizten Ofen bei 150 Grad (Umluft) etwa eine Stunde backen (Stäbchenprobe!).
  4. Abkühlen lassen, dann die Kuvertüre im nicht zu heißen Wasserbad schmelzen und den Kuchen damit überziehen.
  5. Trocknen lassen, Sahne schlagen, Erdbeeren putzen, dem Zwerg endlich grünes Licht für den Schokokuchen-Verzehr geben 😉 und schmecken lassen!
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2 Antworten to “Resteverwertung oder: es geht dem Hasen an den Kragen!”

  1. Tanja Juni 12, 2017 um 7:00 am #

    Hihi, bei mir waren es Ostern herum die Weihnachtsmänner… 😉

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